Das Hebammenteam des mainGeburtshaus braucht Unterstützung. Foto: Heike Kralik
Das Hebammenteam des mainGeburtshaus braucht Unterstützung. Foto: Heike Kralik

Das mainGeburtshaus zieht um und braucht Unterstützung

Schon seit sechs Jahren begleiten die Hebammen von „mainGeburtshaus“ Frauen durch die Schwangerschaft, Geburt und das Wochenbett. Über 880 Kinder haben schon das Licht im oder mit Hilfe des Geburtshaus erblickt, und die Nachfrage steigt. Daher bezieht das Team im Februar 2019 ein neues und größeres Haus in Lengfeld, um den Familien weiterhin viel Privatsphäre bieten zu können. Doch der Umzug kostet Geld, das die Hebammen mit einem Crowdfunding Projekt stemmen möchten.

Wohlfühlen wird im Geburtshaus groß geschrieben. Foto: Heike Kralik

Wohlfühlen wird im Geburtshaus groß geschrieben. Foto: Heike Kralik

Was ist ein Geburtshaus überhaupt?

Ein Geburtshaus ist eine „hebammengeleitete Einrichtung“. Neben der reinen Schwangerschafts- und Wochenbettbetreuung wird auch die Möglichkeit einer außerklinischen Geburt, also im Geburtshaus selbst oder aber daheim, angeboten. Das kann aber nur bei gesunden und risikoarmen Schwangerschaften geschehen. Im Falle einer Komplikation, was bei ca. 25% der Geburten wirklich eintrifft, wird in die nahe gelegene Klinik verlegt.

So sah es im alten Geburtshaus in Grombühl aus. Foto: Heike Kralik

So sah es im alten Geburtshaus in Grombühl aus. Foto: Heike Kralik

Zwischen 18 und 20 Schwangerschaften im Monat

Das mainGeburtshaus wurde im April 2012 in Grombühl von fünf Hebammen eröffnet. Damals noch in einer ehemaligen Zahnarztpraxis, wurde es nach vier Jahren endgültig zu eng, so wurde die Nachbarwohnung angemietet um zusätzliche Versorgeräume zu schaffen. Heute sind zehn Hebammen und zwei Angestellte beschäftigt und es werden pro Monat zwischen 18 und 20 Schwangere betreut, Tendenz steigend.

Bis zu 20 Geburten im Monat finden im Geburtshaus statt. Foto: Heike Kralik

Bis zu 20 Geburten im Monat finden im Geburtshaus statt. Foto: Heike Kralik

Umzug nach Lengfeld

Um noch mehr Platz und Privatsphäre zu garantieren, wurde lange nach einem neuen Haus gesucht und jetzt endlich in Lengfeld in der Äußeren Aumühlstraße 12 gefunden. Hier wird es mehr Parkmöglichkeiten, zwei Geburtsräume mit Badewannen und einen kleinen Garten geben. Auch die Nähe zum Uniklinikum ist ein echter Pluspunkt. Die Umzugskosten belaufen sich allerdings auf insgesamt 50.000 Euro.

So sieht das neue Haus in Lengfeld aus. Foto: Heike Kralik

So sieht das neue Haus in Lengfeld aus. Foto: Heike Kralik

Unterstützung gesucht

Um diese zu stemmen, starten die Hebammen ein Crowdfunding Projekt, womit bis zum 14. Januar 2019 circa 20.000 Euro bzw. dann im zweiten Schritt 32.000 Euro gesammelt werden sollen. Der Erlös wird für den Kauf von einer Gebärwanne, Betten und weitere Einrichtungsgegenständen verwendet.

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