Als Zeichen gegen die Todesstrafe leuchtet die Festung grün. Foto: Pascal Höfig
Als Zeichen gegen die Todesstrafe leuchtet die Festung grün. Foto: Pascal Höfig

Grüne Festung als Zeichen gegen Todesstrafe

In Würzburg leuchtet am Freitag, 30. November, die Festung Marienberg wieder in grünem Licht. Damit zeigt sich Würzburg mit der Forderung, die Todesstrafe weltweit abzuschaffen, solidarisch. Schon seit mehreren Jahren beteiligt sich die Stadt an dieser Aktion, die weltweit unter dem Motto „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ steht.

In den vergangenen Jahren haben sich allein in Deutschland fast 200 Städte der Aktion angeschlossen und symbolisieren durch die Beleuchtung einer charakteristischen Sehenswürdigkeit ihre Solidarität.

Festung Marienberg in grünem Licht als Zeichen gegen die Todesstrafe. Foto: Dominik Ziegler

Festung Marienberg in grünem Licht als Zeichen gegen die Todesstrafe. Foto: Dominik Ziegler

Gemeinsam ein Zeichen setzen

Überall auf der Welt leuchtet es grün: Sei es das Kolosseum in Rom, in Berlin der Rathausturm oder eben in Würzburg die Festung – überall zeigen Menschen ihre Verbundenheit mit der Idee der italienischen Gemeinschaft Sant’Egidio, die Todesstrafe abzuschaffen. Auch in Würzburg hat die Gemeinschaft Sant’Egidio eine „Zweigstelle“. Seit dem 30. November 2002 führt sie den Welttag gegen die Todesstrafe durch. Dieses Datum ist dem Jahrestag des 30. November 1786 gewidmet, an dem das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Todesstrafe und Folter abgeschafft hat. Die technische Umsetzung der grün angestrahlten Festung übernimmt die WVV auf Bitten der Stadt, so heißt es in einer Pressemitteilung.

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