Universität am Hubland. Foto: Pascal Höfig
Universität am Hubland. Foto: Pascal Höfig

An diesen 5 Dingen in der Uni ging die Digitalisierung komplett vorbei

In der Universität trifft man auf beides – Innovation & Tradition. Dabei gibt es allerdings ein paar Abstriche was Digitalisierung betrifft. Die technischen Novitäten sind noch nicht bei allen Fakultäten angekommen oder werden nur zum Teil genutzt. Hier ein paar Beispiele, wo die Uni noch nicht wirklich auf dem technischen Stand von heute ist.

1. SB@Home – Smartphonefreundlichkeit Fehlanzeige

Jeder Unistudent kommt um diese Sache nicht herum – das Campusmanagementsystem SB@Home. Ob Vorlesungen oder Prüfungsleistungen, all das lässt sich hier nachschauen. Dafür nehmen die meisten Studenten eigentlich ihr Smartphone her. Problem dabei: bis heute gibt es keine mobile Ansicht und auch keine App, sodass es ziemlich umständlich ist, auf die kleinen Symbole, wie den „info“ Button für die Noteneinsicht, zu tippen. Zum Glück ist diese Ära aber bald vorbei, denn SB@Home wird abgeschaltet und so können sich die Studierenden hoffentlich bald am benutzerfreundlicheren WueStudy erfreuen.

Symbolfoto: Pascal Höfig

Smartphone. Symbolfoto: Pascal Höfig

2. Virtueller Campusraum ungenutzt

„Es gibt keinen WueCampus- Raum für diese Vorlesung“ ist einer der nervigsten Sätze, die man in der Uni zu hören bekommt. Denn wofür gibt es das denn dann, wenn man es nicht nutzt?

5 Sätze, die ein Student nicht mehr hören kann

Das könnte aber oft nicht nur daran liegen, dass die Dozenten ihre Präsentationen einfach nicht online stellen wollen, sondern sie das System nicht verstehen und total überfordert damit sind. Das lassen sich Viele zwar nicht anmerken, jedoch gibt es schon die ein oder anderen Professoren älteren Semesters, die das lieber ihren Hilfskräften überlassen oder das Ganze dann direkt weglassen. Während in manchen Studiengängen komplette Skripte hochgeladen werden, was ja durchaus ziemlich praktisch ist, sind zum Beispiel Studenten der Geisteswissenschaften eher auf sich allein gestellt und müssen alles noch altmodisch notieren. Wer einmal nicht kommen konnte, muss sich die Notizen seiner Kommilitonen leihen oder hat Lücken.

3. Computer und Beamer voll von gestern

Hier scheiden sich die Geister – aus Erfahrung sind die Computer der Philosophischen Fakultät eher nicht so auf dem Neuesten Stand. Und außerdem gibt es ein typisches Problem, das man aus der Schule kennt: es funktioniert immer etwas nicht. Beamer an und keine Übertragung, kein Login am PC möglich, kein Ton im Video – das alles und noch viele weitere Probleme kommen auf einen in den Übungsräumen zu. Jeder, der mal darauf angewiesen war, kennt diese Probleme nur zu gut. Dazu muss man sagen, dass es sich weder um die neuesten Betriebssysteme handelt, noch irgendetwas anderes irgendwie neu zu sein scheint.

4. Back to school: Schultafeln

Bei der Raumausstattung hängt die Uni ja sichtlich stark hinterher. Folgendes ist aber wirklich unfassbar: in einer Zeit, in der sich sogar Schulen langsam von ihr abwenden, gibt es sie an der Uni in viele Räumlichkeiten heute noch: die gute, alte Schultafel. Mit einer weißen, quietschenden Kreide schreiben die Dozenten, meist aber ungern, einzelne Stichpunkte, o.ä. ganz oldschool an die Tafel. In unleserlicher Schrift, gespiegelt vom Sonnenlicht und viel zu schwach und zu dünn – das bereitet dem ein oder anderen Studenten immer noch Kopfschmerzen. Dass es Praktischeres gibt als analoge Tafelanschriften, das wissen bereits auch Schulen, die sich sogar immer öfter mit digitalen Whiteboards ausstatten.

Symbolfoto Schule. Pascal Höfig

Symbolfoto Schule. Pascal Höfig

5. Ebooks eher Rarität

Bücher sind ja da, um gelesen zu werden. Aber gefühlt nur die Wenigsten sind auch digital verfügbar, jedenfalls so in Würzburg. Wer ein Buch ausleihen will, muss sich zur Bibliothek bewegen und die schweren Teile dann mit sich rumschleppen, wenn man auch Zuhause etwas arbeiten möchte. Ein weiteres Problem: ist das Buch entliehen, muss man warten, bis es wieder zurück ist. Das kann dauern und ist unpraktisch, wenn man noch kurzfristig schnell ein Buch dringend braucht. Die Suche nach der Person, die es entliehen hat, ist schwierig und oft unmöglich. Mit Ebooks wären diese Probleme gelöst, doch können wir da in nächster Zeit nicht darauf hoffen, auch nicht auf die Digitalisierung der wichtigsten Werke.

Bibliothek. Foto: Pascal Höfig

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