Der Würzburger Nachtbus. Foto: Pascal Höfig
Der Würzburger Nachtbus. Foto: Pascal Höfig

2 Jahre Nachtbus: positive Bilanz

Am 4. November vor zwei Jahren wurden die Nachtbusse in Würzburg eingeführt. Dieses Jahr wurde das erfolgreiche Konzept von einem Solidarmodell finanziert, wovon 2/3 der Kosten über den Semesterbeitrag der Studierenden abgewälzt wird. Ein weiterer Teil wird über die Ticketpreise finanziert und einen Teil der Kosten trägt die WVV selbst. Das erste Jahr war ein voller Erfolg, nun zieht die WSB – Würzburger Straßenbahn GmbH und verantwortlich für Bus und Straba in Würzburg – eine Bilanz für das zweite Jahr.

Fahrgastzahlen gesunken

Das erste Jahr war in Bezug auf die Nachtbusse bereits sehr erfolgreich. Schon im ersten Monat nahmen mehr Fahrgäste das Angebot an, als im Testlauf 2011. Die WSB schaut auf eine Fahrgastzahl von 75.000 im ersten Jahr positiv zurück. Jetzt, im zweiten Jahr, ging die Zahl im Vergleichszeitraum von Januar bis Oktober allerdings um 14 % zurück.

Gedanken bei der Fahrt mit dem Nachtbus

Dennoch wird der Nachtbus rege genutzt und transportiert im Schnitt 500 Fahrgäste pro Nacht. In einzelnen Nächten sind es sogar bis zu 1.000 Fahrgäste, die den Service in Anspruch nehmen, so wie schon bereits im letzten Jahr zu beobachten.

Zahlreiche Busse unterwegs

Unter der Woche und von Sonntag auf Montag verkehrt jeweils ein Omnibus pro Stadtgebiet, in den Nächten von Freitag auf Samstag, von Samstag auf Sonntag und vor Feiertagen, was im Jahr 2018 115 Nächte ausmacht, sind es sogar vier Omnibusse. Diese verkehren teilweise sogar halbstündlich, mindestens aber stündlich.

Zentraler Punkt erleichtert Umsteigen

Als zentrale Haltestelle aller Linien dient die Haltestelle „Juliuspromenade“.

Routen der Nachbusse in Würzburg

Hier treffen alle Omnibusse zeitgleich ein, sodass ganz unkompliziert umgestiegen werden kann. Die Richtungen Sanderau, Heidingsfeld, Heuchelhof, Rottenbauer und Frauenland sind hierbei besonders beliebt und werden oft genutzt.

Keine Änderungen geplant

Das aktuelle System hat sich stark bewährt, sodass keine Änderungen geplant sind. Durch die Fahrgastzahlen und das gut angenommene Angebot, zieht die WSB positive Schlüsse. Das Modell in Würzburg rentiere sich definitiv und werde auch noch länger erhalten bleiben.

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