Die Residenz in Würzburg. Foto: Pascal Höfig
Die Residenz in Würzburg. Foto: Pascal Höfig

Leben im Welterbe: Ein Film über die Residenz

Die Würzburger Residenz, ein Gebäude, das für uns Würzburger schon fast ein wenig alltäglich geworden ist, gilt aber weltweit als eines der außergewöhnlichsten Schlösser Europas. Der Film des BR „Leben im Welterbe: Hinter den Kulissen der Würzburger Residenz“, der am 19. November um 21 Uhr im Fernsehen lief, zeigt einen Blick hinter die Kulissen des UNESCO-Weltkulturerbes und hält uns Würzburgern nochmal vor Augen, was für ein besonderes und arbeitsintensives Gebäude inmitten unserer Altstadt doch steht.

Rund 70 Beschäftigte

Touristen aus der ganzen Welt bestaunen sie täglich, die Residenz, mit ihren über 300 Barock- und Rokokoräumen. Doch wer alles dafür sorgt, dass die Residenz in dieser Pracht erstrahlt, wie wir sie kennen, ist den wenigsten bekannt. Rund 70 Beschäftigte, Gärtner, Restauratoren und Kastellane helfen, dass alles reibungslos läuft.

Der Film über die Residenz lief am Montag im BR. Foto: Screenshot des Videos

Der Film über die Residenz lief am Montag im BR. Foto: Screenshot des Videos

Blicke hinter die Kulissen

Die Sendung wirft gemeinsam mit dem Zuschauer Blicke in die Orangerie, in der die Bäume noch per Hand und nicht elektrisch geschnitten werden, und auf das alljährlich stattfindende Mozartfest, das eine weitere Herausforderung zum täglichen Betrieb im Sommer darstellt. Man trinkt Tee mit einer der neun Inhaberinnen einer Wohnung in der Residenz und läuft mit dem Leiter der Schloss und Gartenverwaltung Würzburg, Gerhard Weiler, hoch in die architektonische Meisterleistung, den Dachstuhl der Residenz.

Absolut sehenswert

Der Film von Christian Wölfel ist absolut sehenswert. Man erfährt zahlreiche Dinge, die dem „normalen Würzburger“ völlig unbekannt sind und sieht Interviews von den unbekannten Helferlein, die dafür sorgen, dass unsere Augen jedes Mal zu strahlen beginnen, wenn man durch die Säle der Residenz streift. Der Film macht richtig Lust, mal wieder einen Nachmittag in diesem Weltkulturerbe zu verbringen und eine der Führungen mitzuerleben.

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