Wasserhahn im Badezimmer. Symbolbild: Pascal Höfig
Wasserhahn im Badezimmer. Symbolbild: Pascal Höfig

Badsanierung: Attraktive Förderungen im Blick

Ein in die Jahre gekommenes Bad hat nicht nur im Hinblick auf Funktion und Design an Attraktivität verloren. Es belastet auch den Geldbeutel, da es oft viel mehr Energiekosten verursacht, als eigentlich notwendig wäre. In Würzburg gibt es zahlreiche Immobilien, die mit einem unverwechselbaren Charme punkten, aber eine Badsanierung dringend benötigen. Der folgende Beitrag informiert über Fördermöglichkeiten, die diese Modernisierung besonders lohnenswert machen.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Die Zahl der möglichen Förderungen für einen effizienten und insbesondere barrierefreien Umbau ist erfreulich hoch. Für den Laien ist sie oft kaum zu überblicken. Hilfe bietet hier der Fachmann für Sanitär, der nicht nur für Planung und Realisierung bedarfsgerechter Badmodernisierung der kompetente Ansprechpartner ist, sondern auch für die Förderung. Oft unterstützt er seine Kunden auch bei der korrekten Beantragung der Leistungen. Prinzipiell gibt es zwei Säulen der Förderung für einen effizienten Badumbau. Dies sind zum einen die Leistungen, die die KfW-Bank für Hausbesitzer im Aussicht stellt. Zum anderen ist es das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAfA), das die Nutzung von erneuerbaren Energie für besonders förderungswürdig erachten. Beide Stellen haben für Badsanierungen unterschiedliche Programme der Förderung im Angebot.

Die Programme und ihre Voraussetzungen in der Übersicht

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) knüpft die Förderfähigkeit durch ihre Programme an bestimmte Voraussetzungen. So gibt es Programme für energieeffizientes Sanieren, für diverse erneuerbare Energie oder den altersgerechten Umbau von Immobilien. Vom Kredit bis zum Investitionszuschuss gibt es hier eine große Palette von möglichen Förderungen. Eine Voraussetzung ist Grundlage für alle Programme: Nur Hausbesitzer sind antragsberechtigt. Das BAfa legt den Fokus seiner Förderungen explizit auf den Bereich der erneuerbaren Energien. Von der Wärmepumpe bis zur Energieberatung in Sachen effizientes und umweltfreundliches Heizen gibt es lohnenswerte Zuschüsse.

Barrierefreiheit von Bädern im Blick

Fachbetriebe im Sanitärbereich werden heutzutage häufig zum Thema barrierefreie Bäder befragt. Denn das Bad bietet einerseits durch die rutschigen Untergründe eines Feuchtraums einige Gefahren für Senioren oder Behinderte, andererseits wirken beengter Zugang und Raum in Bädern der so wichtigen Barrierefreiheit oft entgegen. Altersgerechte Bäder zeichnen sich zum Beispiel durch eine bodengleiche Dusche, den erhöhten Toilettensitz, Haltegriffe oder den Badewannenlift aus. Die KfW vergibt zum Beispiel attraktive Summen für Investitionen, die ein barrierefreies Bad ermöglichen. Grundlage für alle Förderungen ist eine Voraussetzung: Die Sanitärarbeiten müssen von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Die Einhaltung der DIN-Norm 18040-2 für Barrierefreiheit ist Pflicht. Zudem werden bestimmte Anforderungen wie die bodengleiche Dusche, die höhenverstellbare Toilette und die Höhe des Waschbeckens gestellt. Der Fachmann für Sanitärtechnik kennt diese Auflagen genau und kann den barrierebewussten Verbraucher kompetent und individuell darüber informieren. Wichtig: Die Kombination unterschiedlicher öffentlicher Förderungen für eine Badsanierung ist möglich.

Was muss man tun, um die Förderung zu erhalten?

Wichtig ist zunächst, dass Förderung grundsätzlich vor Beginn der Sanierungsarbeiten angefragt werden muss. Zudem werden Fördermittel nicht direkt bei der KfW beantragt. Ein Fachmann für Sanitär ist der richtige Ansprechpartner für die Planung eines energieeffizienten und möglicherweise sogar barrierefreien Umbaus von Badezimmern. Der Sachverständige ist auch in der Lage, bei der Beantragung der Förderung zu helfen. Zum Antrag kommt eine Kopie von Personalausweis oder Reisepass des Hausbesitzers. Alles zusammen wird an die KfW geschickt.

Wichtiger Unterschied zwischen Kredit und Zuschuss

Wer einen Kredit von der Kreditanstalt für Wiederausbau benötigt, muss ein etwas anderes Vorgehen wählen. Hier geht der Hausbesitzer zu seiner Hausbank oder einem anderen Kreditinstitut seines Vertrauens. Bei der Bank wird der Antrag auf Fördermittel, zum Beispiel für barrierefreie Bäder, ausgefüllt und dann an die KfW weitergeleitet.

In beiden Fällen gilt: Mit den Arbeiten rund um Sanitär und Heizung darf erst begonnen werden, wenn die Zusagen für die Förderung eingetroffen ist. Bei einem vollständigen Antrag kann jedoch in der Regel mit einem schnellen Bescheid gerechnet werden.

Barrierefreie Bäder in Würzburg realisieren

Der Spezialist für Badsanierungen konzipiert und realisiert den Badumbau nicht nur im Einklang mit den Voraussetzungen für die gewünschte Förderung. Er verbindet barrierefreie Bäder auch mit dem Wunsch nach einer ästhetischen Optik nach dem Geschmack ihrer Besitzer beziehungsweise Nutzer.

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