Die Alte Mainbrücke in Würzburg. Foto: Pascal Höfig
Die Alte Mainbrücke in Würzburg. Foto: Pascal Höfig

ÖDP fordert Sicherheitskonzept für Alte Mainbrücke

Die einen lieben sie, die anderen hassen sie – oder vielmehr die Menschenmasen, die sich auf ihr bewegen: Die Alte Mainbrücke. Das Herzstück von Würzburg und der Touristen Hotspot Nummer eins. Doch nicht erst seit gestern gibt es viele Diskussionen um die Brücke bzw. über das, was auf ihr passiert. Gleichzeitig Rad- und Fußweg, aber auch Location für den fest etablierten Brückenschoppen und Veranstaltungen wie „Klein Montmartre“.

Zwar gibt es bei viel Betrieb die sog. Brückenwächter, die aufpassen, dass keine Gläser auf der Brüstung stehen und noch viel wichtiger, das diese nicht auf der unter der Brücke hindurchführenden Straße landen. Doch wie sieht es eigentlich mit einem richtigen Sicherheitskonzept für den Bereich der Alten Mainbrücke aus? Die ÖDP-Stadtratsfraktion stellt genau dafür jetzt einen Antrag an den Oberbürgermeister.

Kein Sicherheitskonzept vorhanden

„Wir begrüßen grundsätzlich die Nutzung der Alten Mainbrücke und sehen den sehr positiven Imageerfolg für die Stadt. Gleichwohl können wir Sicherheitsbedenken nicht ignorieren und es erscheint uns sinnvoller vorher auf Gefahren hinzuweisen, als im Nachhinein Folgeschäden zu beklagen. Eine Anfrage im Ausschuss hat ergeben, dass es keinerlei Sicherheitskonzept – gerade bei Veranstaltungen – auf der Alten Mainbrücke gibt“, so der Wortlaut der ÖDP.

Antrag der ÖDP

Aufgrund des nicht vorhandenen Sicherheitskonzeptes stellt die Fraktion nun folgenden Antrag:

„Die Verwaltung erstellt ein Sicherheitskonzept für die Alte Mainbrücke insbesondere für die Nutzung für Veranstaltungen. Dies schließt Szenarien ein, bei denen eine Panik auf der Brücke ausbricht oder durch unvorhergesehene Ereignisse ein Brückenabgang nicht mehr frei ist. Die Verwaltung legt den Bericht dem Stadtrat zur Beschlussfassung vor.“

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