Der Gerbrunner Jakob veröffentlicht im Februar sein Debüt Album. Foto: Jakob Dietrich
Der Gerbrunner Jakob veröffentlicht im Februar sein Debüt Album. Foto: Jakob Dietrich

17 Jahre alt und schon bald das erste Album: Musiker Jakob

Die meisten 17-Jährigen, die gerade in den Abiturvorbereitungen stecken, denken an Vieles aber wohl ganz sicher nicht daran, ein Musikalbum auf den Markt bringen. Jakob ist da ein wenig anders. Im Februar, also zwei Monate vor dem bayerischen Abitur, bringt der Gerbrunner sein Debütalbum unter die Leute. Seine Musik beschreibt er selbst als dynamisch und emotional.

Und seine Musik kommt an. So war er schon beim Internetradio Sofa oder im Nähcafé Edeltraud zu Gast. Auch Puls, das Jugendradio des Bayerischen Rundfunks, war bereits interessiert an ihm. Den ganz großen Fisch zog er wohl auf dem Umsonst und Draußen Festival an Land, hier durfte er auf der U25 Bühne spielen und fand seinen Produzenten Jürgen Daßig. 2018 bekam er, von der Jury verliehen, hier das Freiticket für das Straßenmusikfestival.

Wir durften mit dem jungen Gerbrunner ein Interview führen und sprachen über die Anfänge seiner Karriere und seine Lieblingsorte in Würzburg.

WE: Wie bist du zur Musik gekommen und wie lange machst du schon Musik? Wer hat dich auf deinem Weg unterstützt?

Jakob: Musik mach ich schon seit ich denken kann. Ganz am Anfang hab ich Blockflöte gespielt, bin aber schon ziemlich früh an das Schlagzeug gewechselt. Seitdem hab ich immer wieder mit Kumpels Bands gegründet. Da haben wir teilweise ganz schön krankes Zeug gespielt und das war denk ich wichtig für meine musikalische Entwicklung.

Meinen ersten Song hab ich geschrieben als mein Onkel mal eine E-Gitarre mitgebracht hat. Ich hab damals noch auf deutsch geschrieben und die Texte waren da schon immer relativ melancholisch, sodass ich manchmal gefragt wurde, ob eigentlich alles gut ist bei mir. War natürlich immer alles gut.

Jakob steht kurz vor seinem Abitur. Foto: Jakob Dietrich

Jakob steht kurz vor seinem Abitur. Foto: Jakob Dietrich

Es würde langweilen, wenn ich alle aufzähle die mich unterstützt haben oder es jetzt noch tun. Meine Familie war immer dabei. Ich glaub das war und ist mega wichtig. Die haben alle Übe-Stunden ausgehalten auch wenn es bestimmt manchmal weh getan hat.

WE: Was ist bisher dein größter Erfolg mit der Musik?

Jakob: Eigentlich alles, was gerade passiert und was da kommt. Dass ich meine Lieder jetzt so professionell verwursten darf und damit auftrete und es so gut ankommt, ist für mich ein riesen Erfolg.

WE: Was machst du in deiner Freizeit also neben deiner Musik?

Jakob: Ich hab die beste Gang der Stadt, mit der ich mach was man macht. Klar, viel feiern, ab und zu mal Bouldern am Main gammeln oder was halt so ansteht.

Dynamisch und emotional, so beschriebt Jakob seine Musik. Foto: Jakob Dietrich

Dynamisch und emotional, so beschriebt Jakob seine Musik. Foto: Jakob Dietrich

WE: Was sind deine Pläne für die Zukunft?

Jakob: Im Februar wird mein Debütalbum rauskommen. Ich kann es gar nicht abwarten! Danach wird hoffentlich Abitur gemacht und danach geht es auf Tour. Bis dahin ist es ein Haufen Arbeit aber ich freu mich darauf.

WE: Was ist dein Lieblingsort in Würzburg?

Jakob: Schwierig zu sagen… Im Sommer alles den Main entlang und im Winter wahrscheinlich die Sanderstrasse. Aber die Gegend um die Frankenwarte herum ist auch so schön, und im Dornheim auch. Hängt natürlich auch immer damit zusammen welche Erinnerungen man mit den Orten verbindet.

WE: Wo hattest du deinen schönsten Auftritt in Würzburg bis jetzt? Gibt es da eine besondere Story?

Jakob: Ziemlich sicher war das im Nähcafé Edeltraud. So eine Stimmung gibt es selten. Das war mein erster Auftritt, an dem ich wirklich eine komplette „Show“ für mich hatte und den werde ich nie vergessen. Der ganze Vibe im Nähcafé ist so herzlich und lieb, das ist wirklich unerreicht.

Was möchtest du unseren Lesern noch mitgeben?

Jakob: Liebt euch.

Jakob ist auf Facebook und Instagram zu finden. Hier kündigt er Konzerttermine und näheres zu seinem Crowdfunding Projekt an. Wer den jungen Musiker unterstützen möchte, findet hier Informationen.

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Der Würzburg Kalender 2019. Foto: Pascal Höfig

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