Universität Würzburg. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Universität Würzburg. Foto: Pascal Höfig

5 Sätze, die ein Student nicht mehr hören kann

Als Schüler freut man sich schon total auf’s Studium: endlich frei sein, seine Fächer selbst wählen und selbst entscheiden, was man machen will und zu welcher Vorlesung man geht. Dann kommt man nach Würzburg und denkt sich: „Geil, hier werde ich eine tolle Studienzeit verbringen!“ Und ja das stimmt, denn hier gibt es ein cooles Nachtleben, eine florierende Gastro-Szene, gute Shopping-Möglichkeiten, eine exzellente Uni und vieles mehr. Studieren könnte also so wunderschön sein, gäbe es da nicht immer Dozenten, die einen mit ihren Aussagen zur Weißglut bringen. Folgende fünf Sätze kann kein Würzburger Student mehr hören:

„Zu dieser Veranstaltung gehört ein Blockseminar, dass in den Semesterferien stattfindet“

Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist die komplette Ferien- und Urlaubsplanung ins Wasser gefallen. In den Ferien sollte man sich eigentlich regenerieren oder zumindest Zeit haben, sich ein bisschen was dazu zu verdienen. Da kommt natürlich Freude auf, wenn man zu einem jetzt noch nicht festgelegten Zeitpunkt einfach nach Würzburg fahren muss – unabhängig davon wie weit man weg wohnt – und sich für eine Woche lang 8 Stunden täglich in die Uni setzen muss…

„Bitte bereiten Sie bis nächste Woche ein unbenotetes Referat vor“

Referate – wer hat sie denn nicht gern? Ungefähr jeder! Vor allem, wenn es um ein Gruppenreferat geht, bei dem eh nur einer – man selbst – arbeitet und der Rest einfach chillt und nichts tut? Die Krönung des Ganzen ist, wenn es dann nicht mal eine Note gibt und man sich ganz umsonst mit uninteressanten Themen auseinandersetzen und diese präsentieren muss.

„Ich weiß, dass Sie einen Brückentag einlegen möchten, die Veranstaltung findet jedoch trotzdem statt“

Vor allem Studenten, die nicht die Würzburger Umgebung ihre Heimat nennen, können sich über diese Aussage köstlich aufregen. Ein verlängertes Wochenende bei Familie und Freunden ist außerhalb der Semesterferien kaum möglich, weswegen Brückentage für Studis so wichtig sind. Toll nur, wenn dann alle Vorlesungen bis auf eine ausfallen, wegen der man dann extra hierbleiben muss.

„Nein, ich lade meine Präsentation nicht hoch“

Es reicht nicht, dass viele Dozenten sich unklar ausdrücken, undeutlich oder zu schnell sprechen oder man ihre Schrift auf dem Overhead (ja, das gibt es noch!) nicht gut lesen kann -nein- denn die einzige Möglichkeit, wie man den Stoff verstehen könnte, die Präsentation, wird den Studis auch noch vorenthalten. Wer mit abfotografieren zu langsam ist, hat Pech gehabt und erlebt sein blaues Wunder in der Prüfung…

„Die komplette Vorlesung inklusive Tutorium und Lehrbuch ist klausurrelevant, ich grenze nichts aus.“

Studenten schreiben pro Semester natürlich nur eine Klausur, auf die man sehr lange Zeit hat, sich vorzubereiten. Und Freizeit wird sowieso überbewertet: Wer will denn schon Zeit mit Familie und Freunden verbringen? Daher ist es auch total legitim und von den Studis erwünscht, den Stoff nicht einzugrenzen und noch Lehrbücher dazu zu nehmen, damit sie sich in der Prüfungsphase nicht langweilen. Wie gütig so manche Dozenten doch sind…

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