Soziale Medien. Symbolbild: Pascal Höfig
Soziale Medien. Symbolbild: Pascal Höfig

Facebook, Instagram & Co. als Beziehungskiller

Die Sozialen Medien bereichern unser Leben in vielerlei Hinsicht. Sie bergen aber auch Gefahren – gerade, was Liebesbeziehungen betrifft. In manchen Fällen können sich Facebook, Instagram & Co. zu regelrechten Beziehungskillern entwickeln. Mehr zu diesem Thema lesen Sie im folgenden Beitrag.

Manche Facebook-Nutzer führen ein Doppelleben

Die meisten Menschen, die einen Account bei einem oder mehreren großen Social Networks besitzen, gehen mit den Kommunikationsmöglichkeiten verantwortungsvoll um. Für manche Nutzer ist es jedoch völlig normal, im Internet eine Art Doppelleben zu führen. Gerade auf Facebook legen einige User ein Verhalten an den Tag, das sich grundlegend von ihren sonstigen Gewohnheiten unterscheidet. Wenn in Internetdiskussionen extreme Meinungen geäußert werden, die der Partner nicht teilt, kann es schnell zu einer Beziehungskrise kommen.

Fremdflirten im Internet: Ein Beziehungskiller par excellence

Fast alle wichtigen Sozialen Medien bieten ihren Nutzern eine Chat-Funktion an. Diese wird gerne und häufig genutzt, um mit anderen Usern in Kontakt zu treten. Da der Partner in der Regel nicht weiss, mit wem und worüber sich der andere unterhält, kann sich irgendwann Eifersucht einschleichen. Kritisch wird es, wenn offensichtlich ist, dass es sich um einen Flirt handelt. In manchen Fällen geht die digitale Eifersucht so weit, dass der Partner nach einer App sucht, mit der man in das Konto des Partners einsteigen und das Facebook Passwort herausfinden kann.

Posting-Wahn: Wenn die Privatsphäre verloren geht

Liebeszitate auf Facebook, Urlaubsimpressionen auf Twitter, peinliche Bilder auf Instagram: Die fehlende Privatsphäre in den Sozialen Medien kann eine Beziehung schwer belasten. Gerade jüngere Nutzer neigen dazu, jeden intimen Moment sofort in die Welt hinauszuposaunen. Auf lange Sicht kann ein solches Verhalten nicht gutgehen: Privates sollte stets privat bleiben – es sei denn, der Partner stimmt der Veröffentlichung der Informationen ausdrücklich zu.

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