So sollen die neuen Gebäude in Holzbauweise aussehen. Skizze: Deppisch Architekten
So sollen die neuen Gebäude in Holzbauweise aussehen. Skizze: Deppisch Architekten

Spatenstich für Holz-Mehrfamilienhäuser am Hubland

Den festlichen Spatenstich zum Projekt „Neues Wohnen in Holz am Hubland“ tätigte die Würzburger Wohnungsgenossenschaft eG (WWG) in direkter Nachbarschaft der Landesgartenschau. Auf zwei insgesamt 3.412 Quadratmeter großen Grundstücken entstehen bis Anfang 2020 vier Mehrfamilienhäuser mit je zwölf Mietwohnungen. Die Wohnungsgenossenschaft investiert rund 16 Millionen Euro an diesem Standort.

Positive Entwicklung der Stadt

Die Vorstände der Genossenschaft Sebastian Cichon, Georg Jeschke und Andreas Schaub sowie deren Aufsichtsratsvorsitzender Moritz Krämer-Nüttel würdigten die Arbeit aller am Projekt Beteiligten und bedankten sich bei der Stadt Würzburg und deren Mitarbeitern. Oberbürgermeister Christian Schuchardt lobte die Leistung der Würzburger Wohnungsgenossenschaft und betonte die wichtige Aufgabe der Genossenschaften bei der Schaffung von günstigem Wohnraum, heißt es in einer Pressemitteilung. Durch die innovativen Holzbauten werde zur positiven Entwicklung der Stadt und zur Verbesserung der Wohnsituation beigetragen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Spatenstich für "Neues Wohnen in Holz". Foto: Sandra Beckstein/Shuttle Design Studio

Spatenstich für „Neues Wohnen in Holz“. Foto: Sandra Beckstein/Shuttle Design Studio

Wohnhäuser mit Tiefgarage

Die 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen sind zwischen 30 und 130 Quadratmeter groß und bieten viel Platz für Familien und Singles aller Altersgruppen. Die Gesamtfläche des Wohnraums beträgt rund 4.000 Quadratmeter. Unter den Häusern sorgen zwei Tiefgaragen mit Autoaufzügen dafür, dass die Mieterinnen und Mieter bequem parken können. Über die Personenaufzüge erreichen sie die Wohnungen von der Tiefgarage aus.

So sollen die neuen Gebäude in Holzbauweise aussehen. Skizze: Deppisch Architekten

So sollen die neuen Gebäude in Holzbauweise aussehen. Skizze: Deppisch Architekten

Das angedachte „Mieter-Strommodell“, das in Zusammenarbeit mit der WVV realisiert werden soll, sieht Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der Häuser vor, die günstigere Stromkosten für die Mieterschaft zur Folge haben.

Photovoltaik: WVV bietet bietet Bürgerbeteiligung

Lüftungsanlagen bringen frische Luft in die Wohnungen, geheizt wird mit Fernwärme. Die Außenwände sind in innovativer Holzbauweise geplant mit hochdämmenden Materialien, so dass das gesamte Quartier den Energiestandard KfW 40 erreicht. Hohe bauliche und architektonische Qualität ist sichergestellt, auf Nachhaltigkeit wird geachtet. „Wir verwirklichen hier sozial verantwortlichen Wohnungsbau“, so der Vorstand der Genossenschaft. Das Areal am Hubland mit großzügigen Grünflächen sorgt für umfassenden Naherholungswert.

Mit den neuen 48 Wohnungen überschreitet die Würzburger Wohnungsgenossenschaft die Grenze von 1.000 Wohneinheiten. Die Mieten stehen noch nicht fest, werden sich aber auf einem genossenschaftstypischen, vergleichsweise günstigen Niveau einpendeln.

Innovative Holzbauweise

Beworben hatte sich die Würzburger Wohnungsgenossenschaft auf die Ausschreibung der Stadt Würzburg für Häuser in innovativer Holzbauweise am Hubland. Zusammen mit den im Holzbau erfahrenen Deppisch Architekten aus Freising gewann die Genossenschaft den Wettbewerb deutlich und erhielt daher den Zuschlag für gleich zwei Grundstücke.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Würzburger Wohnungsgenossenschaft.

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