Mit Photovoltaikanlagen produziert man eigenen Strom. Foto: Fotolia / WVV
Mit Photovoltaikanlagen produziert man eigenen Strom. Foto: Fotolia / WVV

Strom vom Dach: So speichert man Sonnenenergie

Der Sommer in diesem Jahr war vor allem eins: Sonnig. Und die Sonne kann mehr als uns auf den Bauch scheinen und den Tag versüßen. Sie versorgt uns mit Strom. Vorausgesetzt, wir bieten ihr Solarpanels, um die notwendige Energie zu produzieren. Die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) regt ihre Kunden dazu an, eigenen Ökostrom zu produzieren und bietet ihnen Energiefreiheit, indem sie die kluge Speicherung und Nutzung des Stroms ermöglicht.

Sonnenenergie nutzbar machen

In den Sommermonaten steht die Sonne 15 bis 17 Stunden am Himmel. Das ist eine Menge Energie, die nutzbar gemacht werden will. Wer sich für eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach entscheidet, investiert in die Zukunft und in die Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz – Energiefreiheit ist das Stichwort. Vielen geht es jedoch nicht nur um Unabhängigkeit und die eigenen finanziellen Vorteile. Wer nachhaltigen Strom nutzt und produziert, wertet gleichzeitig seine Immobilie auf und setzt ein Zeichen für die Energiewende in der Region und der ganzen Welt.

Aufladen, Speichern, Nutzen

Die Technik in der Photovoltaikbranche entwickelt sich ständig weiter. Oft ist entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg eines Energiekonzeptes, ob und wie gut die Energie gespeichert werden kann. Denn wer Strom aus natürlichen Ressourcen wie Sonne, Wind und Wasser gewinnt, ist abhängig von den Launen der Natur. Solarenergie kann nur während des Tages gewonnen werden, jedoch ist der Verbrauch von  Haushalten vorher und nachher – in den Morgen- und Abendstunden – am höchsten. Die WVV stattet ihre Kunden darum mit einem leistungsstarken Batteriespeicher aus.

Auto mit eigenem Strom laden

Die Sonne lädt den Speicher während des Tages auf. Nach Sonnenuntergang kann der gespeicherte Strom dann genutzt werden – nicht nur im Haushalt, sondern auch für Ladestationen von Elektroautos. So lädt man sein Auto zuhause in der Garage mit Strom, der auf dem eigenen Dach produziert wurde und ist nicht auf öffentliche Ladesäulen angewiesen. Der überschüssige Strom, den man nicht verbraucht, wird ins öffentliche Netz eingespeist, dafür gibt es eine Vergütung von der WVV. In Zukunft wird die Speicherung und spätere Nutzung des Solarstroms noch weiter vereinfacht. Simplere und effizientere Speichermodelle verheißen absolute Energiefreiheit. Dafür wird das Modell der Cloud auch in der Energiebranche angewendet. In der EnergyCloud der WVV wird der Strom zukünftig virtuell gespeichert und kann jederzeit abgerufen werden.

„Ist mein Dach geeignet?“

Die Herstellerauswahl für die Solaranlagen bleibt den Kunden überlassen. Bestimmte Voraussetzungen gelten jedoch immer für Solartechnik. Dächer, die Photovoltaikanlagen tragen sollen, müssen nach Westen, Südwesten, Süden, Südosten oder Osten ausgerichtet sein. Sie sollten möglichst neu oder frisch saniert sein, sodass sie möglichst lange ohne Ausbesserungsarbeiten auskommen. Ein Neigungswinkel von 30 bis 35 Grad ist ideal. Bei Flachdächern spielt die Ausrichtung keine Rolle, sie müssen nur eine entsprechend sichere Statik aufweisen. Um auch Menschen ohne eigene Immobilie die Möglichkeit zu geben, in die Energiewende in der Region zu investieren, ermöglicht die WVV seit April den Bürgern die rentable Beteiligung an Solaranlagen.

Über die WVV

Die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH, kurz WVV, bietet als nachhaltiger Energieversorger eine Vielzahl an Energieprodukten und Services im Bereich energienaher Dienstleistungen. Mit Projekten wie der Bürgerbeteiligung an Photovoltaikanlagen, Ökostromtarifen und Lösungen für die eigene Solaranlage auf dem Dach setzt sich die WVV für die Energiewende in der Region ein. Auch bei dem Thema E-Mobilität ist sie eine der führenden Kräfte in Mainfranken. Weitere Informationen zum Thema Photovoltaik und Speicherung sowie Ansprechpartner finden sich auf der Website der WVV.

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