Der Lehramtsstudent Nils ist jetzt auch auf Spotify zu finden. Foto: Nils Villmann
Der Lehramtsstudent Nils ist jetzt auch auf Spotify zu finden. Foto: Nils Villmann

Von Würzburg über Spotify in die Welt: Musiker Nils Villmann

Melancholisch und Selfmade, so beschreibt Nils Villmann seine eigene Musik. Der 22-Jährige, der Lehramt in Würzburg studiert, steht zwar noch am Beginn seiner Karriere, seine ersten beiden Singles „Little Liar“ und „Humans and Beings“ sind aber schon auf dem Streamingdienst Spotify zu hören und gerade über diesen Weg haben es ja schon einige Künstler zu Ruhm und Erfolg geschafft. Wir durften mit dem sympathischen Musiker ein Interview über Serien, seine Liebe zur Musik und seinen Lieblingsort in Würzburg plaudern.

Würzburg erleben (WE):Erzähl erstmal ein wenig über dich: Woher kommst du, wie alt bist du und was machst du so? 

Ich bin 22 Jahre alt und studiere im 7. Semester auf Gymnasiallehramt in Würzburg. Nebenbei höre und mache ich sehr viel Musik und mache das, was die meisten Studenten machen: Serien gucken, Feiern und Bier trinken.

 WE: Wie bist du zur Musik gekommen und wie lange machst du schon Musik?

Ich habe schon als Kind lange Jahre Klavierunterricht gehabt und fand das Ganze auf Dauer zu langweilig. Mit 15 Jahren habe ich dann auf dem Dachboden meiner Großeltern die alte Gitarre meiner Mutter gefunden und habe angefangen, mir das Spielen beizubringen. Nebenbei habe ich immer schon viel gesungen, habe aber erst mit 17 angefangen, regelmäßig Coverversionen von bekannten Songs auf Youtube hochzuladen. Mit der Zeit habe ich dann in ruhigen Momenten nach und nach angefangen, Texte zu schreiben, die anfangs zugegebenermaßen noch nicht so das „Gelbe vom Ei“ waren. Das Ganze wurde dann immer professioneller, bis ich mich entschlossen habe, eigene Songs mit Hilfe von Freunden aus meiner heimischen „Musikszene“ aufzunehmen und auf den Markt zu bringen.

WE: Was ist bisher dein größter Erfolg mit der Musik?

Wenn man das so bezeichnen kann eindeutig das Vorhandensein von eigenen Songs bei großen Streaming-Diensten wie Spotify und co., das ist schon etwas Besonderes. Ansonsten freue ich mich einfach nur, wenn die Leute meine Musik sowohl Live als auch auf Platte mögen und etwas aus den Songs mitnehmen können.

Auf Youtube hat Nils schon mit 17 Jahren Videos hochgeladen. Foto: Nils Villmann

Auf Youtube hat Nils schon mit 17 Jahren Videos hochgeladen. Foto: Nils Villmann

WE: Was machst du in deiner Freizeit also neben deiner Musik? 

Eigentlich besteht der Hauptteil meines Lebens aus Musik. Ich bin aber auch ein großer Freund der Würzburger Kneipenszene und treffe mich generell gerne mit meinen Leuten. Außerdem würde ich mich schon als „Serien-Junkie“ bezeichnen und bingewatche so ziemlich alles, was man so auf Netflix finden kann. Meine Xbox ist mir aber natürlich auch wichtig.

WE: Was sind deine Pläne für die Zukunft?

Die Musik ist natürlich nur mein zweites Standbein. Trotzdem möchte ich gerade das Live-Spielen und die generelle Anzahl von Konzerten gerne erweitern. Der Traum ist es, irgendwann entweder mal als Vorband von einer größeren Band mit auf Tour zu gehen, oder einen Laden wie den Bhof oder das Cairo füllen zu können. Außerdem ist es das absolute Ziel, ein qualitativ hochwertiges Album mit mindestens sechs Songs auf den Markt zu bringen, das könnte allerdings noch etwas dauern.

WE: Was ist dein Lieblingsort in Würzburg?

Da tue ich mich etwas schwer. Im Frühjahr/Sommer eindeutig das Dornheim. Im Herbst/Winter bin ich gerne und oft in der Kneipe Reue. Außerdem gibt es kaum etwas Schöneres, als an einem schönen Sommertag mit Kumpels an den Zellerauer Mainwiesen zu chillen.

WE: Was möchtest du unseren Lesern sonst noch mitgeben? 

Wenn ihr auch Musik macht und euch noch nicht zu recht in die Öffentlichkeit traut, überwindet euch. Habt Spaß an der Musik, respektiert Menschen, die möglicherweise einen anderen Geschmack haben und habt euch lieb.

Genauere Information über Nils finden sich auf seiner Facebook Seite. Seine Songs sind über Spotify hier zu hören.

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