Faustschlag. Symbolfoto: Pascal Höfig
Faustschlag. Symbolfoto: Pascal Höfig

Größere Schlägerei in Würzburger Fußgängerzone: Täter leistet Widerstand

Am Samstagmorgen (06.10.18), kurz nach Mitternacht, ereignete sich in der Schönbornstraße eine Schlägerei, an der 10 – 15 Personen beteiligt gewesen sein sollen. Nachdem unbeteiligte Passanten hinzukamen und helfen wollten, teilte sich die Gruppe auf und rannte in Richtung Unterer Markt davon.

Unvermittelt angegriffen

Am Ereignisort angetroffen werden konnten ein 18- und ein 19-jähriger, die zusammen in der Innenstadt unterwegs waren und angaben, unvermittelt von einer Gruppe unbekannter junger Männer angegriffen worden zu sein. Beide erlitten hierbei leichte Verletzungen und wurden vor Ort vom Rettungsdienst ambulant versorgt.

Brüderpaar identifiziert

Kurze Zeit später konnte eine Gruppe junger Männer am Vierröhrenbrunnen festgestellt werden. Ein Zeuge der Schlägerei konnte zwei der Männer, ein 19- und 28-jähriges Brüderpaar, als Täter identifizieren.

Bei der folgenden Identitätsfeststellung der Gruppe wollte sich ein 18-jähriger Verdächtiger den polizeilichen Maßnahmen entziehen. Er zeigte sich aggressiv, verweigerte die Personalienangabe und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten.

Täter leistet Widerstand

Bei seiner vorläufigen Festnahme schlug er um sich und wehrte sich nach Leibeskräften. Der 18-jährige stand unter Alkoholeinfluss, weshalb eine Blutentnahme vorgenommen wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Durch die Widerstandshandlungen erlitten zwei Polizeibeamte leichte Verletzungen, konnten ihren Dienst aber fortsetzen.

Gegen den 18-jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beamtenbeleidigung eingeleitet. Weiterhin hat er, genau wie das Brüderpaar, mit einer Anzeige wegen Gefährlicher Körperverletzung zu rechnen.

Zeugen der Schlägerei werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt, Tel. 0931/457-2230, in Verbindung zu setzten.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

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