Festung Marienberg. Foto: Pascal Höfig
Festung Marienberg. Foto: Pascal Höfig

Survival-Tipps für Neu-Würzburger

Jede Stadt hat ihre Eigenheiten und so natürlich auch unser geliebtes Würzburg. Im Oktober kommen wieder jede Menge neue Studenten nach Würzburg. Und auch andere Menschen zieht es an den Main. Damit man nicht in das ein oder andere Fettnäpfchen tappt, haben wir für die wichtigsten Survival-Tipps zusammengestellt, wenn man neu in Würzburg ist.

Den Blick auf die Festung wertschätzen

Egal welchen Ort man euch zeigt: Ob Café, Straßenecke oder den eigenen Balkon bei der WG-Besichtigung: Ist die Festung zu sehen, habt ihr das wertzuschätzen! Besonders beliebt macht man sich bei den alteingesessenen Würzburgern, wenn man nochmal extra betont, wie toll der Blick denn sei.

Die Bahnschienen sind dein Endgegner

Zumindest wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist. Wenn man nicht einmal mit dem Fahrradreifen in den Bahnschienen festgesteckt ist, hat man quasi nie in Würzburg gelebt. Spaß beiseite, besonders in der Innenstadt ist große Vorsicht geboten. So ein kleiner Unfall kann nämlich ziemlich schmerzhaft ausgehen.

Das Fahrrad über die Mainbrücke schieben

Die Mainbrücke ist bei schönem Wetter ungefähr so voll wie die Junggesellenabschiede nach fünf Gläsern Wein. Wer also eine Kollision mit den Wein trinkenden Menschen vermeiden will, verhält sich lieber getreu nach dem Motto: „Wer sein Rad liebt, der schiebt.“

Die Alte Mainbrücke. Foto: Pascal Höfig

Die Alte Mainbrücke. Foto: Pascal Höfig

Franken von Bayern unterscheiden

Unterfranken, Oberfranken und Mittelfranken sind die drei nördlichsten Regierungsbezirke in Bayern. Und da ungefähr ein Drittel der Bewohner des Freistaats Franken sind, ist es den Franken sehr wichtig, nicht als Bayern abgestempelt zu werden. Sollte es also zu einer Diskussion kommen, nenne den Würzburger einfach einen Franken und alles ist gut.

Festung und Residenz sind Pflichtprogramm

Wenn die Würzburger auf etwas Stolz sind, dann sind es die Festung und die Residenz. Am besten man besucht gleich zu Beginn beide Bauwerke, damit man im Bilde ist. Bekommt man Besuch von Eltern, Freunden und Co. gehören die beiden Sehenswürdigkeiten zum Pflichtprogramm genau wie der Schoppen auf der Mainbrücke.

Neumünsterkirche nicht mit dem Dom verwechseln

Der Dom und die Neumünsterkirche liegen nur etwa 100 Meter voneinander entfernt. Da sich die Neumünsterkirche direkt bei der Straba-Haltestelle Dom befindet, halten viele die Kirche für den Dom. Außerdem ist die Neumünsterkirche genau so groß wie der Dom, was für zusätzliche Verwirrung sorgt.

Der Würzburger Dom. Foto: Pascal Höfig

Der Würzburger Dom. Foto: Pascal Höfig

Nicht zu weit in den Main schwimmen

An den Mainwiesen kann man sich im Sommer wunderbar im Main abkühlen. Allerdings sollte man immer nach Schiffen Ausschau halten und rechtzeitig das Weite suchen. Die Schiffe erzeugen eine stärkere Strömung, als man denkt, deshalb sicherheitshalber aus dem Wasser gehen, bevor es zu einer brenzligen Situation kommt.

Beim Busfahren unaufgefordert das Ticket zeigen

Möchte man nicht vom Busfahrer vor versammelter Mannschaft angepflaumt werden, sollte man beim Einsteigen unaufgefordert die Fahrkarte zeigen. Wenn man sich an diese Regel hält, können die Busfahrer in Würzburg sogar ziemlich nett sein und geben dir gerne Auskunft.

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