Nils Pieper bei den Dreharbeiten für den Impactfilm. Foto: Michaela Schubert
Nils Pieper bei den Dreharbeiten für den Impactfilm. Foto: Michaela Schubert

Impactfilm Festival und ein Würzburger mittendrin

Viele soziale Projekte leisten wichtige Arbeit, ohne dass wir etwas davon erfahren. Den Ehrenamtlichen fehlt das Geld, die Zeit und das Wissen, um auf ihre Projekte aufmerksam zu machen. Statt gesellschaftlich relevanter Themen füllen deshalb oft Werbeanzeigen großer Unternehmen unsere Social Media Feeds.

Impactfilm rückt gesellschaftliche Themen in den Mittelpunkt

Um sozialen Projekten eine Stimme zu geben, hat das Impactfilm Festival dieses Jahr, zum zweiten Mal, Filmemacher aus ganz Deutschland eingeladen, mit ihrem Können etwas für den guten Zweck zu tun. Aus über 50 sozialen Projekten konnte jeder Filmemacher das Projekt auswählen, das ihm besonders am Herzen liegt. Gemeinsam wurde dann ein Impactfilm konzipiert, gefilmt und geschnitten. Ein Impactfilm ist ein Imagefilm, der ein gesellschaftlich relevantes Thema in den Mittelpunkt rückt.

Würzburger unter den Filmemachern

Unter den Filmemachern ist auch Nils Pieper aus Würzburg. Gemeinsam mit der Initiative „Boxt euch durch München“ und Kickboxweltmeisterin Marie Lang thematisiert er die alltäglichen Herausforderungen, denen sich jeder von uns stellen muss. Gerade die Jugendlichen, die von der Initiative unterstützt werden, mussten harte Schicksalsschläge einstecken. Die Tageseinrichtung in München unterstützt Kinder zwischen 14 und 18 Jahren, die unterhalb der Armutsgrenze leben in Sachen gesunde Ernährung, Bildung und Sport.

„Steh immer wieder auf!“

Der Aufruf des Films richtet sich aber nicht nur an bestimmte Personen, sondern stellt jeden von uns vor die Entscheidung: „Bleib einfach liegen oder stehe immer und immer wieder auf, ganz egal wie hart das Leben zuschlägt. Du musst dich entscheiden!“

Preisgelder im Wert von insgesamt 5.000 €

Nils Pieper möchte mit dieser Message aufrufen für seinen Film zu voten. Online kann noch bis zum 3. Oktober 2018 für seinen Film abgestimmt werden. Die Filmemacher mit den meisten Votingstimmen haben die Chance auf Preisgelder und Sachpreise im Wert von insgesamt 5.000 €.

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