Grafeneckart und Alter Kranen in Würzburg. Foto: Pascal Höfig
Grafeneckart und Alter Kranen in Würzburg. Foto: Pascal Höfig

Was man als Ersti in Würzburg tun sollte

Zur Zeit beginnen wieder viele Erstis ihr Studium an der FH oder Uni. Damit fängt der neue Lebensabschnitt nicht nur mit Vorlesungen, Seminaren und Co. an, sondern für einige auch mit einer neuen Stadt, in der man sich erst mal zurecht finden muss. Hier ein paar Vorschläge für den perfekten Ersti-Start in Würzburg.

Ersti-Tage

Um Anschluss zu finden und einen Überblick über die Räumlichkeiten und Organisation des jeweiligen Studiengangs zu gewinnen, bieten sich die Ersti-Tage der jeweiligen Fakultäten an, die am Anfang der Vorlesungszeit stattfinden. Dabei kommt man nicht nur in Kontakt mit gleichgesinnten Studenten, etwaige Unklarheiten und Desorientierung werden gelöst und das erste Semester startet ohne große Probleme.

Besonders witzig sind auch die Ersti-Rallyes der Fachschaften, bei denen viele Bekanntschaften für die zukünftige Studienzeit geschlossen werden. Eine gewisse Trinkfestigkeit wird jedoch empfohlen.

Cocktailwürfeln

Hat sich bei den Ersti-Tagen schon der erste Freundeskreis gefunden, kann man sich ja zum Cocktailwürfeln im „Enchilada“ treffen. Das Spiel ist leicht: die Augenzahl, die gewürfelt wurde, bestimmt den Preis des Cocktails. Gleiches gibt es auch im „Besitos“ nebenan.

Wann? Jeweils immer dienstags.

Kostenlose Rundfahrt mit der Straßenbahn

Würzburg besteht aus mehreren Stadtteilen, die größtenteils zentral mit der Straßenbahn verbunden sind. Eine Möglichkeit, einen Überblick über die Stadt zu bekommen, ist, sich in die Bahn – in Würzburg Straba genannt – zu setzen und einmal alle Linien komplett abzufahren. Somit verschafft man sich eine Übersicht von der Stadt und eine kostenlose Stadtrundfahrt ist es dank des Semestertickets oben drauf.

Das Mainfrankentheater besuchen

Dieses Semester startet das Semesterticket für das Mainfrankentheater. Hiefür zahlt jeder Student im Rahmen des Semesterbeitrags des Studentenwerkes 2 € pro Semester, wodurch es für Studenten buchbare Freitickets gibt. Warum nicht nutzen und sich ein bisschen kulturell vergnügen?

Aktuell im Programm sind z.B. La Bohème oder Der Besuch der Alten Dame.

Nervenfutter sichern

Jetzt schon an später denken: In der Prüfungsphase ist Nervenfutter angesagt. Warum sich nicht jetzt schon nach seinen Lieblingsnaschereien umsehen? Besonders gute Donuts bekommt man beispielsweise bei „Donutsdreams“, wer ein Fan von französischen Süßigkeiten ist, für den ist das „Petit Delice“ genau richtig. Beide Adressen findet man in der Theaterstraße.

Ersti-Partys

Klare Highlights des Semesterstarts sind natürlich die traditionellen Ersti-Partys. Beliebt sind beispielsweise die Medizinerparty im Zauberberg oder die Ersti-Party im Odeon.

Ersti-Partys 2018

Jeder Ersti sollte auf jeden Fall auch mal eine Ersti-Party besucht haben!

Brandstettern

Wer nach dem Feiern noch nicht im Brandstetter eingekehrt ist, hat definitiv etwas verpasst. Es gehört fast schon zur Tradition der feierwütigen Würzburger, die Party-Nacht mit einem Frühstück im Marktcafé Brandstetter in der Marktgasse zu beenden. Das Café öffnet bereits um 5 Uhr am Morgen seine Türen: die perfekte Zeit, um das Katerfrühstück noch vor dem Zubettgehen einzunehmen. Unbedingt einmal ausprobieren: Zwei Eier im Glas – dafür ist der Brandstetter in der Umgebung bekannt. 

Bratwurststand Knüpfing

„Mit oder ohne?“ – Bei diesem Bratwurststand spricht die lange Schlange für sich: für viele Würzburger gibt es hier die allerbesten Bratwürste der Stadt. An dem mitten in der Innenstadt auf dem Marktplatz gelegenen Bratwurststand kriegt man frisch gebratene Würste im Brötchen – je nach Vorliebe mit oder ohne Senf – „a Geknickte mit oder ohne“ heißt das in Würzburg. Der ideale Ort um die fränkische Kost kennen und lieben zu lernen. Muss man als Neu-Würzburger mal probieren! 

Ihr habt weitere Tipps und Vorschläge? Immer her damit – einfach in die Kommentare posten oder uns eine Nachricht schicken.

Der Artikel beruht auf Meinungen der Redaktion, es wurden keine Geldmittel oder andere Dienstleitungen ausgetauscht.

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