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Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Würzburg. Foto: Pascal Höfig
Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Würzburg. Foto: Pascal Höfig

Gefangener legt Feuer: Großeinsatz in der JVA

Ein von einem Gefangenen gelegter Brand führte wegen Rauchausbreitung am Freitag Morgen um kurz nach 01:00 Uhr zu einem Großeinsatz des Rettungsdienstes in der Justizvollzugsanstalt Würzburg.

Drei Patienten mussten zur stationären Behandlung in Kliniken eingewiesen werden, einer davon mit schweren Brandverletzungen. 70 Gefangene sowie Bedienstete der JVA wurden ärztlich gesichtet.

Letztlich konnte durch das schnelle Eingreifen des JVA-Wachpersonals der Häftling in dem Brandraum gerettet werden.

Symbolfoto: Stefan Schwarz / BRK Würzburg

Symbolfoto: Stefan Schwarz / BRK Würzburg

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Das Personal konnte den Brand bereits mittels eines bauseits vorhandenen Löschschlauchs (sog. Wandhydrant) durch die eine Türklappe ablöschen – die Tür selbst stand aufgrund der Hitze jedoch unter Spannung und konnte von außen nicht geöffnet werden. Die anderen Insassen befanden sich alle noch in ihren Zellen.
Als zwei Angriffstrupps der Feuerwehr an dem Brandraum angekommen waren, war es den Justizbeamten inzwischen gelungen, die Tür zu öffnen. Der verletzte Insasse konnte unverzüglich an den Rettungsdienst übergeben werden.  Die Feuerwehr musste schließlich nur noch Nachlöscharbeiten durchführen.
Anschließend wurden noch die übrigen Zellen in dem betroffenen Gebäude kontrolliert. Dabei wurden zwei weitere Personen vorsorglich an das medizinische Personal übergeben, weil hier auch Rauch in die Zellen eingedrungen war.
Der Rettungsdienst war mit 10 Rettungswagen, 3 Krankentransportwagen, 4 Notärzten sowie Einsatzleitung vor Ort. Organisatorischer Leiter Paul Justice berichtet von einer sehr guten Zusammenarbeit mit der Polizei, Anstaltsleitung und Feuerwehr. „Schnell vor Ort waren auch die ehrenamtlichen Schnelleinsatzgruppen der alarmierten Hilfsorganisationen“.
Weitere Informationen erfolgen im Laufe des Tages.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des BRK Würzburg und der Berufsfeuerwehr Würzburg.

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