Symbolbild Wohnen. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Wohnen. Foto: Pascal Höfig

Airbnb: Welche Richtlinien gibt es in Würzburg ?

In Deutschland gab es im vergangenen Jahr über die Plattform Airbnb 68.000 aktive Gastgeber. Diese haben zwei Millionen Gäste beherbergt. Die durchschnittliche Anzahl, in denen ein Gastgeber seine oder ihre Wohnung teilt, beträgt 25 Nächte. Doch für viele bringt die Plattform nicht nur Vorteile mit sich. Eine gewisse Anzahl an Wohnungen fällt durch Zweckentfremdung auf dem Wohnungsmarkt weg. Dadurch wird die Wohnraumknappheit durch die Zweckentfremdung zusätzlich verstärkt.

Airbnb in Würzburg

Die Gesetze für Vermietungen über Airbnb regelt jede Stadt selbst. Gesetze und Bestimmungen, die für Vermieter relevant sind, fallen in mehrere Kategorien. Dazu gehören Baugesetze, Wohnraumschutzgesetze, Zweckentfremdungsverbotsgesetze und Steuergesetze. Was tun die Städte gegen Zweckentfremdung und wie sieht die Lage in Würzburg aus?

Das sagt die Stadt Würzburg dazu

„Unseres Erachtens spielt Airbnb in Würzburg eine untergeordnete Rolle, deshalb sind von der Stadt auch bisher keine Richtlinien festgelegt. Von einer Zweckentfremdung kann man sprechen, wenn eine ursprünglich genehmigte Wohnnutzung nicht mehr erfolgt oder in den Hintergrund tritt. Dann muss jedoch eine genehmigungspflichtige Nutzungsänderung vorliegen. Das sind unabhängig von Airbnb ungefähr 20 Wohnungen in Würzburg“, erklärt Christian Weiß von der Pressestelle der Stadt Würzburg.

Kritik aus der Hotelbranche

Christop Unckell, Hoteldirektor des Best Western Premier Hotel Rebstock, betrachtet die Plattform Airbnb eher kritisch: „In Sachen Brandschutz und Entwicklung der Städte übernimmt Airbnb keinerlei Verantwortung. Da werden Vorschriften nicht eingehalten und Airbnb beruft sich darauf, lediglich eine Plattform zu sein.“

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