Die Endoskopie der "Schatztruhe". Foto: Pascal Höfig
Die Endoskopie der "Schatztruhe". Foto: Pascal Höfig

„Kostenrechnung“: Das Rätsel um die Juliusspital-„Schatztruhe“ ist gelöst

Seit Wochen ist die „Schatztruhe“, die im Juliusspital entdeckt wurde, fest verschlossen und trotz Aufruf zur Schlüsseleinsendung war auch ein solcher weit und breit nicht zu finden. Um dem Geheimnis auf den Grund zu gehen, musste heute der Chefarzt der Inneren Medizin der rund 100 Kilogramm schweren Kiste mit Hilfe einer Endoskopie zu „Leibe rücken“. Um 16 Uhr sollte es in der „Zehntscheune“ des Juliusspital soweit sein und viele Vertreter der Medien wollten sich dies nicht entgehen lassen. Schließlich hatte die geheimnisvolle Truhe Aufmerksamkeit im ganzen Land erregt.

Inhalt per Endoskop entschlüsselt

Per Gabelstapler in die Notaufnahme. Foto: Pascal Höfig

Per Gabelstapler in die Notaufnahme. Foto: Pascal Höfig

Zunächst ging es per Gabelstapler in die Notaufnahme. Die Kiste, die in einem ehemaligen Magazin des Gewölbekellers stand, stammt wahrscheinlich aus der Zeit von 1750 bis 1800. Per Endoskop, ähnlich wie bei einer Magenspiegelung, wurde die Kiste erforscht – und ihr Inhalt damit auch entschlüsselt: ein Stück Schnur und ein Zettel, auf dem „Kostenrechnung“ steht. Ein bisschen schade, ein Schatz für Würzburg wäre schon cool gewesen – ob nun Gold, Fotos oder alter Wein! Aber nun gibt es Gewissheit, deshalb werde die Kiste nun auch nicht mehr geöffnet.

Die "Kostenrechnung" tauchte in der Truhe auf. Foto: Pascal Höfig

Die „Kostenrechnung“ tauchte in der Truhe auf. Foto: Pascal Höfig

Wie das diese Endoskopie vor sich ging? Schaut mal in unser Video:

Fund 2015: Tresor in der Eichhornstraße

Schon einmal kam es in Würzburg zu einem interessanten Fund dieser Art: 2015 fanden Archäologen bei Ausgrabungen in der Eichhornstraße einen Tresor. Auch bei diesem wurde lange gerätselt, was sich wohl darin befindet. Schlussendlich war auch er leer!

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