Die Truhe im Juliusspital, kurz bevor ihr die Internisten an den "Leib" rückten. Foto: Pascal Höfig
Die Truhe im Juliusspital, kurz bevor ihr die Internisten an den "Leib" rückten. Foto: Pascal Höfig

Juliusspital-„Schatztruhe“: Chefarzt rückt in Würzburg mit dem Endoskop an

Seit Wochen herrscht großes Rätselraten in Würzburg. Die Schatztruhe, die im Gewölbekeller des Juliusspital Weinguts gefunden wurde, ist fest verschlossen und auch der passende Schlüssel fehlt. Um dem Rätsel nun auf den Grund zu gehen, soll der Chefarzt der Inneren Medizin, die alte Eisentruhe nun mit Hilfe einer Endoskopie zu Leibe rücken.

80kg schwere Schatztruhe

Die Kiste, die in einem ehemaligen Magazin des Gewölbekellers stand, ist etwa 80kg schwer und stammt wahrscheinlich aus der Zeit von 1750 bis 1800, so auf dem Blog des Juliusspital beschrieben. Es handele sich wohl um eine Kriegskasse, die versteckt zwischen Büromöbeln gestanden habe. „Sie ist schwer, man sieht nichts, hört, riecht oder fühlt nichts, scheppern tut es auch nicht…“ so der Weingutsleiter Horst Kolesch auf dem Juliusspital eigenen Blog.

Bocksbeutel als Schlüsselfinderlohn

Da die Kiste fest verschlossen ist, hat das Juliusspital schon im Vorfeld aufgerufen, sämtliche Schlüsselbesitzer sollen doch bitte ihren Schlüssel an das Spital schicken um das Geheimnis zu lüften. Der Finderlohn wäre dann in Bocksbeutelwährung. Die Truhe hat mehrere sogenannte Zuhaltungen und sowohl ein Schloss auf Vorderseite und Deckel.

„Schlüsselloch- Endoskopie“

Da sich bis jetzt noch kein passender Schlüssel finden ließ, findet am 19. September um 16:00 Uhr die „Schlüsselloch Endoskopie“ statt, das erklärt uns die Sprecherin des Juliusspital auf Nachfrage. Diese wird vom Chefarzt der Inneren Medizin durchgeführt. Wir sind gespannt, was dabei herauskommt und nehmen euch per Live-Stream mit!

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