Pyrotechnik im Würzburger Fanblock. Foto: Pascal Höfig
Pyrotechnik im Würzburger Fanblock. Foto: Pascal Höfig

Toto-Pokal-Spiel: Polizei stellt Pyrotechnik, Sturmhauben und Zahnschützer sicher

Am Mittwochabend fand im Schweinfurter Willy-Sachs-Stadion die Partie zwischen dem FC Schweinfurt 05 und dem FC Würzburger Kickers statt. Im Stadtbereich und auch im Stadion war die Polizeiinspektion Schweinfurt mit zahlreichen Unterstützungskräften im Einsatz, um einen friedlichen Verlauf der Veranstaltung und möglichst wenige Beeinträchtigungen für die Schweinfurter Bevölkerung zu gewährleisten.

5160 Zuschauer im Stadion

Zum Anpfiff des Spiels hatten sich gegen 19:00 Uhr rund 5160 Zuschauer im Stadion eingefunden. Die rund 1.200 Gästefans der Würzburger Kickers waren mit Bussen, Privat-Pkws und Zügen der Deutschen Bahn nach Schweinfurt gereist. Gemeinsam mit der Bundespolizei, die am Bahnhof die Fans zu den bereit stehenden Shuttlebussen lotste, sorgte die Schweinfurter Polizei für eine reibungslose Anreise der Fans.

Die rund 1.200 Gästefans der Würzburger Kickers waren mit Bussen, Privat-Pkws und Zügen der Deutschen Bahn nach Schweinfurt gereist. Foto: Pascal Höfig

Die rund 1.200 Gästefans der Würzburger Kickers waren mit Bussen, Privat-Pkws und Zügen der Deutschen Bahn nach Schweinfurt gereist. Foto: Pascal Höfig

Zahlreiche Einsatzkräfte

Die Schweinfurter Polizei erhielt für den Spieltag zudem Unterstützung durch die Bereitschaftspolizei, die Operativen Ergänzungsdienste Schweinfurt, Würzburg und Aschaffenburg, die Würzburger Polizei, die Kripo Schweinfurt sowie die Verkehrspolizeinspektionen aus Würzburg-Biebelried und Schweinfurt-Werneck.

Die anwesenden Polizeikräfte sicherten das Spiel. Foto: Pascal Höfig

Die anwesenden Polizeikräfte sicherten das Spiel. Foto: Pascal Höfig

Vor Spielbeginn kam es im Umfeld des Stadions vereinzelt zu Störungen durch Fußball-Fans, die vor einem lokalen Treffpunkt der Schweinfurter Fans Pyrotechnik zündeten.

Bei der Anfahrt der Shuttlebusse kam es vor diesem Treffpunkt zu einem verkehrsbedingten Stau. Diese Situation nutzten rund 50 Schweinfurter Fans aus und rannten in Richtung Shuttlebusse. In den Bussen öffneten die Fans aus Würzburg die Türen mithilfe der Notentriegelung und rannten ihrerseits in Richtung Heimfans.

Ein Aufeinandertreffen beider Fangruppierungen konnte nur durch das rasche Eingreifen der anwesenden Polizeikräfte des USK verhindert werden. Foto: Pascal Höfig

Ein Aufeinandertreffen beider Fangruppierungen konnte nur durch das rasche Eingreifen der anwesenden Polizeikräfte des USK verhindert werden. Foto: Pascal Höfig

USK verhindert Aufeinandertreffen

Ein Aufeinandertreffen beider Fangruppierungen konnte nur durch das rasche Eingreifen der anwesenden Polizeikräfte des USK verhindert werden. Bei der anschließenden Kontrolle der Gästefans stellte die Polizei Sturmhauben, pyrotechnische Gegenstände, Zahnschützer und andere verbotene Gegenstände sicher.

Pyrotechnik im Würzburger Fanblock. Foto: Pascal Höfig

Pyrotechnik im Würzburger Fanblock. Foto: Pascal Höfig

In der zweiten Halbzeit zündeten Fans beider Lager verschiedene pyrotechnische Gegenstände. Einen Tatverdächtigen konnte die Polizei kurz vor Spielende vorläufig festnehmen.

Pyrotechnik im Schweinfurter Fanblock. Foto: Pascal Höfig

Pyrotechnik im Schweinfurter Fanblock. Foto: Pascal Höfig

Nach der Partie kam es dank der hohen Polizeipräsenz zu keinen weiteren nennenswerten Sicherheitsstörungen. Das Stadion leerte sich zügig und auch die Abreise der Gäste-Fans verlief unter anderem durch die groß angelegten Verkehrslotsungen ohne weitere Vorkommnisse.

Insgesamt stellte die Polizei durch die restriktiven Kontrollen 26 pyrotechnische Gegenstände, ein Messer und weitere 27 verbotene Gegenstände sicher und verhinderte somit bereits im Vorfeld Sicherheitsstörungen sowie das Abrennen weiterer pyrotechnischer Gegenstände.

Über 1,5 m tiefe Böschung

WÜRZBURG/ROTTENBAUER. Am Dienstagnachmittag ereignete sich im Rottenbauerer Grund ein Sturzgeschehen mit einer 74-jährigen Würzburgerin. Als die ältere Dame ihr Fahrrad an einem Baustellfahrzeug vorbeischieben wollte, geriet sie in das dortige Bankett und stürzte infolgedessen eine Böschung hinunter.

Im Fortgang musste die Frau schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Betonmischer versperrt Weg

Gegen 16:00 Uhr befuhr die 74-jährige Würzburgerin mit ihrem Fahrrad den Radweg von Würzburg in Richtung Rottenbauer. Nach aktuellem Ermittlungsstand stieß stieß die ältere Dame im Verlauf des Fahrradwegs auf einen Betonmischer, der den Fahrradweg blockierte und ihr somit den weiteren Weg versperrte.

Aus diesem Grund stieg die 74-Jährige von ihrem Zweirad ab und setzte den weiteren Weg zu Fuß fort. Ein Bauarbeiter gab ihr hierbei ein Zeichen, dass sie linkerhand am Betonmischer vorbeilaufen sollte.

Beim Passieren der Strecke geriet die Würzburgerin jedoch in das Bankett und stürzte in der Folge eine über 1,5 Meter tiefe und steile Böschung hinab.

In Bachbett gestürzt

Die Frau landete in einem Bachbett und musste von den alarmierten Einsatzkräften des Rettungsdiensts sowie der Feuerwehr gerettet werden.

Anschließend wurde sie durch den Rettungsdienst in eine Würzburger Klinik gebracht. Neben mehreren Schürfwunden und Hämatomen zog sich die ältere Dame einen Bruch des linken Oberarms zu.

Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt bittet im Fortgang unter der Tel. 0931/457-2230 um Zeugenhinweise zu dem Verkehrsunfall.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

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