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Die Eurofighter der Alarmrotte des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 aus Neuburg a.d.D. Foto: Luftwaffe / Petersen
Die Eurofighter der Alarmrotte des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 aus Neuburg a.d.D. Foto: Luftwaffe / Petersen

Kein Funkkontakt zu Flugzeug: Kampfjets erneut im Einsatz

Am Donnerstagmorgen haben erneut Düsenjets für zwei laute Überschallschläge gesorgt, die von Unterfranken bis in den hessischen Raum wahrgenommen wurden. Zwei Eurofighter der Luftwaffe waren aufgestiegen, nachdem der Funkkontakt zu einer Passagiermaschine abriss.

Was ist eine „Alarmrotte“?

Die Flugsicherung veranlasste kurz nach 09:00 Uhr den Alarm für die sogenannte „Alarmrotte“ des taktischen Luftwaffengeschwader 74, nachdem der Funkkontakt zu einer Passagiermaschine im österreichischen Luftraum abgebrochen war. Das Flugzeug befand zu dieser Zeit auf dem Weg von Rumänien nach Brüssel. Die zwei Kampfjets verursachten beim Anflug mehrmals einen Überschallknall.

Für die Piloten war der Einsatz dann aber auch glücklicherweise wieder recht schnell beendet. Als sie das Flugzeug erreichten, hatte das Cockpit der Passagiermaschine schon seinen Fehler bemerkt und korrigiert. Die Crew hatte offenbar eine falsche Funkfrequenz eingestellt.

Wann kommen die Eurofighter zum Einsatz?

Zuletzt waren die Kampfjets am 25. August bei einem ähnlichen Vorfall in Unterfranken unterwegs. Etwa 20 mal steigen die Eurofighter auf, um den Luftraum zu sichern. In den meisten Fällen handelt es sich um Flugzeuge, die sich nicht gemäß den luftfahrtrechtlichen Vorgaben verhalten oder zu denen keine Kontaktaufnahme über Funk möglich ist. Die Alarmrotte nähert sich dann dem Flugzeug und versucht über Funk oder mittels Zeichen Kontakt zum Piloten aufzunehmen. Die Besatzung der Alarmrotte identifiziert das Flugzeug und die Fluggesellschaft, das angestrebte Flugziel sowie mögliche Probleme der Maschine.

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