Hmmm! Zwiebelkuchen der Bäckerei Webers. Foto: Pascal Höfig
Hmmm! Zwiebelkuchen der Bäckerei Webers. Foto: Pascal Höfig

Federweißer & Zwiebelkuchen: Tipps rund ums Herbstduo

Der Herbst kündigt sich an. Das bedeutet auch, die Weinlese beginnt und mit ihr die Federweißer-Zeit. Diese wird auch von einem anderen alten Bekannten begleitet: Dem Zwiebelkuchen. Denn was wäre der eine ohne den anderen? In Würzburg sorgt die Bäckerei Webers dafür, dass keine Flasche des gärenden Rebsaftes auf nüchternen Magen getrunken werden muss.

Besondere Zeit des Jahres

Wenn sich der Sommer dem Ende neigt und der Herbst sein Kommen mit kühlen Abenden und nebeligen Morgen ankündigt, ist die wärmste Zeit des Jahres fast vorbei. Sie wird jedoch gleich von einer ganz besonderen Zeit des Jahres abgelöst: Der Federweißerzeit, welche einher geht mit der Weinlese. In diese Zeit gehört auch der Zwiebelkuchen, welcher untrennbar mit dem Federweißer verbunden ist. Wer das noch nicht probiert hat, sollte das schleunigst nachholen!

Zwiebelkuchen schmeckt am besten mit einem kühlen Glas Federweißer. Foto: Pascal Höfig

Zwiebelkuchen schmeckt am besten mit einem kühlen Glas Federweißer. Foto: Pascal Höfig

Morgendlicher Gang zum Bäcker

Meteorologisch befinden wir uns bereits im Herbst und tatsächlich ist es morgens bereits empfindlich kühl, wenn man das Haus verlässt. Noch verlockender als sonst ist es darum, vor der Arbeit oder der Uni für zehn Minuten in die gemütliche Wärme einer Bäckerei zu flüchten und sich mit einem guten Kaffee zu stärken. In der Bäckerei Webers könnte man diesen Zwischenstopp direkt dafür nutzen, einen Zwiebelkuchen für den Nachmittag mitzunehmen. Der ist so bewährt, dass er für das einzigartige Federweißerfest in Würzburg ausgesucht wurde.

Federweißerfest im B. Neumann

Würzburg liebt den Wein, darum feiert die Stadt das Lieblingsgetränk während des Sommers mit unzähligen Weinfesten. Es versteht sich von selbst, dass auch der Federweißer ein eigenes Fest verdient. Im Biergarten des B. Neumann im Garten der Residenz wird vom 20. bis 23. September dem „Bremser“, wie die Franken den Federweißer auch nennen, gehuldigt. Natürlich darf der Zwiebelkuchen nicht fehlen! Hier kommen Freunde des perfekten Herbstduos auf ihre Kosten!

Federweißerfest 2017. Foto: Pascal Höfig

Auf dem Federweißerfest dreht sich alles um das gärende Getränk. Foto: Pascal Höfig

Selbstgemachter Federweißer

Wer Lust hat, kann sich am Federweißer sogar selbst mal versuchen! In fünf Schritten geht es zum hausgekelterten Genuss.

  • Trauben auspressen und so eine Maische herstellen. Mit sauberem Tuch abdecken.
  • Den Traubensaft filtern und in einen Gärballon mit Gärventil füllen.
  • Auf zehn Liter Most fügt man ein Gramm Kaliumsulfit hinzu, um eine Oxidation zu verhindern.
  • Nun wartet man zehn Stunden ab und gibt dann Reinzuchthefe nach Vorgaben des Herstellers hinzu.
  • Nun wird der Most bei 22 bis 24 Grad gelagert und kann bereits nach zwei Tagen verzehrt werden. Je länger man ihn stehen lässt, desto höher wird der Alkoholgehalt.

Sobald die Gärstufe dem persönlichen Geschmack entspricht, wird der Federweißer in Flaschen abgefüllt und im Kühlschrank gelagert. Da die Gärung nicht komplett gestoppt werden kann, muss er recht zügig getrunken werden.

  • Zusätzlicher und wichtigster Schritt: Zwiebelkuchen nicht vergessen!
Die Familie Weber im Jahr 1916. Foto: Webers Backkunst

Die Familie Weber im Jahr 1916. Foto: Webers Backkunst

Über die Bäckerei Webers

Seit 1875 versorgt die Bäckerei Webers die Menschen im Taubertal und darüber hinaus mit frischen Backwaren. Als größte, handwerklich arbeitende Bäckerei der Region betreibt sie über 40 Filialen. Bereits in vierter Generation leitet Peter Weber das Geschäft. Sein Erfolgsrezept: Kompletter Verzicht auf Backmischungen und künstliche Zusätze, hochwertige regionale Rohstoffe und Geduld – in der Backstube der Webers reifen die Teige bis zu neun Stunden lang! Aktuelles Highlight ist ganz klar der handgefertigte Zwiebelkuchen.

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