Der Würzburger Nachtbus. Foto: Pascal Höfig
Der Würzburger Nachtbus. Foto: Pascal Höfig

5 Gedanken, bei der Fahrt mit dem Nachtbus

Egal ob wilde Party in den Würzburger Clubs, feuchtfröhliche Kneipentour durch die Sanderstraße oder ein Abend im Kino, eine Frage schießt einem, egal wie betrunken man ist, immer durch den Kopf: Wie komme ich jetzt nach Hause? Neben Taxi gibt es in Würzburg glücklicherweise noch den Nachtbus, der einen sicher ans Ziel bringt. Die Gedanken bei der Fahrt sind dabei häufig dieselben, hier unsere Top 5:

Immer schön wach bleiben und bloß nicht die Haltestelle verschlafen.

Vorhin im Club, noch hellwach, dank Cola und Energydrink, doch auf einmal sitzt man im Bus und die Müdigkeit setzt langsam aber sicher ein. Es ist aber auch zu verlockend, der Bus zuckelt vor sich hin und man fährt ja sowieso noch ein wenig. Und schon ist man am Hubland, obwohl man doch eigentlich in der Sanderau wohnt. Mit eisernem Willen schafft man es aber bestimmt trotzdem und siehe Punkt 5, besonders leise geht’s nur selten im Nachtbus zu.

Dieser Duft nach Döner müsste jetzt nicht so penetrant sein.

Mindestens ein Mitfahrer zaubert immer einen Döner aus der Jackentasche und meistens wurde an der Knoblauch-Sauce nicht gerade gespart. Der Duft zieht in deine Nase und wenn dir nicht schon schlecht war, dann ist es dir spätestens jetzt. Immer schön versuchen, die Luft anzuhalten und die Haltestellen bis zur Wohnung zählen.

Immer nach vorne schauen, das ist nur Sodbrennen, du hast nicht so viel getrunken.

Eigentlich sollte es ja nur bei einem Glas bleiben, meistens endet der Abend dann doch ganz anders als erwartet. Man hat das Aufstoßen zwar schon die ganze Zeit gespürt aber die frische Luft beim Warten auf den Bus hat die Symptome dann doch ein wenig gelindert. Die „gute“ Luft im Nachtbus und die Vollbremsung tun dann aber ihren Dienst und schon ist dein Freund, das Sodbrennen schon wieder zur Stelle. Also gilt, immer nach vorne schauen, soviel waren die drei Wodka Lemon und die vier Tequila-Runden doch gar nicht.

Noch nie habe ich mich so auf mein Bett gefreut.

Alles dreht sich und besonders im Winter freut man sich nur noch auf Eines: Das warme und gemütliche Bett. Dazwischen liegt dann nur noch die scheinbar unendliche Fahrt mit dem Nachbus. Die Rufe deines Bettes werden an jeder Haltestelle lauter, die Mädels freuen sich nur noch auf das Abschminken oder auf die Flasche Wasser und die kalte Pizza im Kühlschrank, um dem Kater am Morgen vorzubeugen.

Muss der jetzt wirklich den Busfahrer anpöbeln?

Wer kennt es nicht, auf jeder Busfahrt gibt es mindestens einen Fahrgast, der so betrunken ist, dass er der Meinung ist, seine sämtliche Energie am Busfahrer auszulassen. Die Fahrt verzögert sich dann gerne um 10 bis 20 Minuten und man denkt sich innerlich: Feuer den Busfahrer doch lieber an oder schieb den Bus an, aber pöbeln muss doch wirklich nicht sein, wenn man nur noch eines will: Daheim ankommen!

Wie immer bei dieser Art von Artikeln gilt, das ist natürlich alles mit einer Prise Humor gewürzt und soll auch so aufgefasst werden. Wenn dir persönlich dieselben oder aber völlig andere Gedanken in den Kopf kommen, hinterlasse diese doch in den Kommentaren.

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