Die Strecke zwischen Heidingsfeld und Heuchelhof verläuft ab sofort auf einer Länge von 570 Metern unter der Erde. Foto: Pascal Höfig
Die Strecke zwischen Heidingsfeld und Heuchelhof verläuft ab sofort auf einer Länge von 570 Metern unter der Erde. Foto: Pascal Höfig

Katzenbergtunnel nach Verkehrsunfällen mit insgesamt sechs Sattelzügen teilweise gesperrt

Am Donnerstagmorgen kam es auf der A3 bei Würzburg in Fahrtrichtung Frankfurt im Bereich des Katzenbergtunnels zu einem folgenschweren Unfall zwischen vier Sattelzügen und einem Folgeunfall mit zwei Gespannen. Den Sachschaden beziffert die Autobahnpolizei auf ca. 50.000 Euro.

Kleine Unachtsamkeit mit großen Folgen

Gegen 06:25 Uhr hatte ein 61-jähriger Sattelzugfahrer, der auf dem rechten Fahrstreifen im Katzenbergtunnel fuhr, sein Fahrzeug verkehrsbedingt abbremsen müssen. Ein 31-jähriger Kraftfahrer, der mit seinem Gespann nachfolgte, erkannte dies zu spät und fuhr ihm auf. Zwei weitere Sattelzüge, die hinter den beiden Beteiligten fuhren, konnten ihre Fahrzeuge nicht mehr abbremsen und fuhren ebenfalls auf. Hierdurch waren der rechte und der mittlere Fahrstreifen blockiert.

Da sich aufgrund der Unfallörtlichkeit im Tunnel die Bergung der vier Fahrzeuge schwierig gestaltete, musste hierfür die Autobahn in Richtung Frankfurt mehrfach voll gesperrt werden. Ein kilometerlanger Rückstau auf der Autobahn war als Folge zu verzeichnen.

Im Rückstau kam es zu einem Folgeunfall, bei dem ein 49-jähriger Fahrer eines Sattelzugs auf einen vor ihm stehendes Gespann auffuhr.

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Heidingsfeld und der Berufsfeuerwehr Würzburg unterstützten die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion bei der Absicherung der Unfallstelle.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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