Die Achterbahn "Alpen Coaster" auf dem Kiliani. Foto: Fatmanur Aydogan
Die Achterbahn "Alpen Coaster" auf dem Kiliani. Foto: Fatmanur Aydogan

Achterbahn-Wagen kollidiert: Vier Leichtverletzte auf Kiliani

Update 16 Uhr: Bahn wieder freigegeben

Nachdem der „Alpen Coaster“ im Laufe des Montags eingehend von der Landesgewerbeanstalt geprüft wurde, darf dieser seit dem Nachmittag wieder Fahrt aufnehmen, dies berichtet die Main-Post. Ein technischer Mangel komme demnach nicht in Betracht, es werde von einem Fehler bei der Bedienung der Bahn ausgegangen. Beim Ausrollen des Wagens hätte, so die Main-Post, „manuell eine Bremse ausgelöst werden müssen“, dies wäre in dem Fall nicht passiert.

Kollision zweier Wägen in Achterbahn

Am vergangenen Samstag kam es in den Abendstunden auf dem Würzburger Kiliani zu einem Unfall in der Achterbahn. Gegen 22.30 Uhr wurden im Fahrgeschäft „Alpen Coaster“ bei einer Kollision von zwei Wagen vier Personen leicht verletzt, dies berichtet der BR. „Beim Ausbremsen kollidierten zwei Wagen miteinander“, so zitiert der BR Uwe Zimmermann, den Verantwortlichen der Stadt Würzburg. Alle vier hätten sich im Anschluss zur Behandlung ins Krankenhaus begeben, dabei hätte sich einer der Fahrgäste laut ersten Erkenntnissen den Arm gebrochen, auch dies äußert Zimmermann gegenüber dem Nachrichtenportal.

In Anschluss an den Unfall am Samstag Abend wäre die Achterbahn zunächst geschlossen und diverse Fahrtests durchgeführt worden. Die Landesgewerbeanstalt sowie die Bauaufsicht hätten den „Alpen Coaster“ untersucht, so der BR weiter, allerdings wären in diesem Zuge keine technischen Mängel festgestellt worden. Derzeit sei davon auszugehen, dass es sich bei der Unfallursache um einen „Bedienfehler“ des Fahrgeschäft-Personals handele, so der BR. Für den heutigen Montagmorgen sei im Anschluss an die ersten Kontrollen eine Überprüfung durch den TÜV Nordbayern angesetzt worden. Sollte hierbei ebenfalls ein technischer Mangel ausgeschlossen bw. ggf. behoben werden können, werde die Achterbahn für den Betrieb wieder freigegeben.

Stadt wird über erneute Inbetriebnahme entscheiden

Wie die Main-Post am heutigen Montag unter Bezugnahme auf die Pressestelle der Stadt Würzburg berichtet, werde die Stadt als Veranstalter darüber entscheiden, ob und wann das Fahrgeschäft wieder in Betrieb genommen wird. Zur Stunde werde laut der Tageszeitung das Fahrgeschäft von der Landesgewerbeanstalt Bayern geprüft. Harald Becker, der Referatsleiter für „Fliegende Bauten“, zu denen derartige Fahrgeschäfte zählen, äußerte gegenüber der Main-Post, dass es sich bei dem Unfall um eine „Unregelmäßigkeit“ handele. Die Betreiberfamilie wollte sich, so die Main-Post, noch nicht zu dem Vorfall äußern.

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