Sollen in Zukunft durch Spiegelstraße wieder Busse fahren? Foto: Dominik Ziegler
Sollen in Zukunft durch Spiegelstraße wieder Busse fahren? Foto: Dominik Ziegler

Grüne: Keine Busse durch die Spiegelstraße!

Wieder Busse durch die Spiegelstraße oder nicht? Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen spricht sich jedenfalls dagegen aus, nach Beendigung der Baumaßnahmen wieder Busse durch die Spiegelstraße fahren zu lassen, so heißt es in einer Pressemitteilung der Fraktion.

Geplante Lösung: „Erhebliche Nachteile“

„Die derzeit geplante Lösung, die Buslinien 6 und 16 wieder durch die Spiegelstraße zu führen, hat aus unserer Sicht erhebliche Nachteile“, sagt Matthias Pilz, Fraktionsvorsitzender der Würzburger Grünen.

Die Grünen sehen die Gefahr, dass die Durchfahrt von Bussen in engem Takt mit erheblichen Sicherheitsrisiken und dem Verlust der entspannten Atmosphäre einher geht, so heißt es in der Pressemitteilung.

Baustelle in der Spiegelstraße. Foto: Dominik Ziegler

Baustelle in der Spiegelstraße. Foto: Dominik Ziegler

„Aufenthaltsqualität erhöht“

„Die Neugestaltung der Fußgängerzone Eichhornstraße mitsamt dem sogenannten QR-Code-Platz hat die Attraktivität und Aufenthaltsqualität deutlich erhöht. Ähnliches gilt für die Spiegelstraße, insbesondere wenn die Bauarbeiten dort beendet sind. Die Menschen genießen es, hier zu flanieren und Kinder können sich ohne Angst bewegen. Wir wollen, dass das so bleibt“, ergänzt die Fraktionsvorsitzende Barbara Lehrieder.

Aktuelle Lösung bewährt

Die jetzige Lösung für den Busverkehr mit Haltestellen am Mainfranken Theater sowie am Barbarossaplatz habe sich nach anfänglichen Schwierigkeiten bewährt: „Am Barbarossaplatz ist die Haltestelle mittlerweile optimiert. Aus Richtung Frauenland kommend ist die Verknüpfung mit dem Straßenbahnnetz sogar besser als bei der ursprünglichen Linienführung.“ so Pilz weiter in der Pressemitteilung. Die Grünen haben daher im Stadtrat beantragt, die momentane Linienführung beizubehalten.

Artikel beruht auf Presseinformationen der Fraktion von Bündnis90/Die Grünen.

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