Das Würzburger Dallenbergbad. Foto: Pascal Höfig
Das Würzburger Dallenbergbad. Foto: Pascal Höfig

Wasserspaß in Würzburg: Die Bäder der WVV

Sommer, Sonne, Freibad. Badehose einpacken und nichts wie ab ins kühle Nass! Gefühlt begann die Freibadsaison für die meisten Menschen in Deutschland in diesem Jahr schon früher. Ein April und Mai der Temperaturrekorde. Folgt nun ein Sommer voller Schwitzen? Die Temperaturschwankungen der letzten Wochen lassen noch keine wirkliche Prognose zu. Aber was gibt´s eigentlich bei den Bädern der WVV in Würzburg Neues?

Stand Nautiland

Bereits am 5. März 2017 wurde das beliebte Nautiland mit einer großen Abschiedsfeier und einem unvergesslichen Flohmarkt geschlossen. Nach der Schließung begannen die ersten Arbeiten, um das alte Nautiland für den Abriss bereit zu machen. Dieser erfolgte bis Oktober 2017. Seitdem laufen die Arbeiten auf Hochtouren:

  • Rund 40 Gewerke und Kleinunternehmer sind dabei.
  • Über 500 Personen sind am Projekt beteiligt.
  • 49.000 Kubikmeter umbauter Raum
  • 20.000 Tonnen Abbruchmaterial
  • 11.000 Tonnen Beton Neubaumaterial
  • 900 Tonnen Stahl Neubaumaterial 
Arbeit auf Hochtouren im neuen Nautilandbad. Foto: WVV

Arbeit auf Hochtouren im neuen Nautilandbad. Foto: WVV

Plan für’s neue Freizeitbad

Bis voraussichtlich Herbst 2019 soll ein schickes, hochmodernes Gebäude in Form eines Bumerangs entstehen. Verschiedene Schwimmbäder, Wellness, Gastronomie und eine Videorutsche sollen dann die Herzen von Wasserratten höher schlagen lassen. Im Innenbereich sind ein 25m Sportbecken mit sechs Bahnen, 3m Sprungturm, 1m Sprungbrett, Lehrschwimmbecken und Kleinkindbecken geplant. Außen wird es neben einem 25m Sportbecken mit 3 Bahnen, einem Kleinkindbecken mit Rutsche auch Erlebnisbecken mit verschiedenen Attraktionen geben. Die Saunalandschaft mit fünf Saunakabinen, einem Dampfbad, zwei Ruheräume, Indoor- und Tauchbecken wird zum Herzstück des neuen Freizeitbads. 

So könnte das neue Nautiland aussehen. Entwurf: Fritz Planung GmbH

So soll das neue Freizeitbad aussehen. Entwurf: Fritz Planung GmbH

Ab ins Dalle!

Das gute alte Dalle bietet sich als Abkühlung an heißen Tagen natürlich ganz klar an. In Würzburgs Kult-Freibad kann man sich im großen Schwimmerbecken abkühlen, eine Runde rutschen oder vom 10-Meter-Turm ins kühle Nass abtauchen. Auf der großen Liegewiese findet man an sonnigen Tagen auch das ein oder andere Schattenplätzchen. Das Dalle eröffnete bereits am 29. April die Freibadsaison. Aufgrund des Umbaus im Nautiland fürchteten einige die Überfüllung des Dallenbergbads – das blieb bisher aus.

Pure Entspannung

Wer kennt es nicht, das Würzburger Gesundheitsbad Sandermare. Das Bad in der Sanderau bietet alles, was das Herz begehrt. Im Mittelpunkt steht der Saunabereich mit der neuen finnischen Sauna, dort kann man sich vom stressigen Arbeitsalltag erholen. Trotz Schließung des Nautilandbads, hat sich auch hier die Besucheranzahl nicht merklich verändert. Die aktuellen Modernisierungen im Sandermare machen einen Besuch noch attraktiver!

Niemals still stehen

Auch in Zukunft sorgt die WVV dafür, dass die Bäder ständig modernisiert werden. Ab 16. Juli 2018 finden zum Beispiel Umbauarbeiten im Solebereich des Sandermares statt. So soll das Wellnesserlebnis für Besucher noch schöner werden. Für den Neubau de ehemaligen Nautilandbads, werden circa 25 Millionen Euro investiert. Den Würzburger Bürgern soll damit ein attraktives und modernes Freizeitbad mit Wellnessbereich geboten werden. 

Retter in der Not?

Die WVV versucht ständig, ihre Schwimmbäder noch attraktiver zu machen. So haben Besucher des Sandermares die Möglichkeit, ihren Handyakku kostenlos an abschließbaren Handyladestationen aufzuladen. Im Dallenbergbad surfen alle Besucher täglich eine Stunde kostenlos im WüFi – dem WLAN der WVV.

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