Spielszene bei einem Spiel der Würzburg Panthers. Foto: Annika Buchmann
Spielszene bei einem Spiel der Würzburg Panthers. Foto: Annika Buchmann

Würzburg Panthers: American Football in Würzburg

Würzburg hat ja so einige Sportarten zu bieten. Obwohl American Football in Deutschland gar nicht so populär ist, kann Würzburg mit einer American-Football-Mannschaft punkten, den Würzburg Panthers. Wir haben den Trainer Torsten Gallena mal über die harten Jungs der Panthers ausgefragt.

WE: Seit wann gibt es die Würzburg Panthers?

Torsten:  „Der American Sports Club Würzburg e.V. wurde im Oktober 1999 gegründet. Das Footballteam nannte sich Würzburg Panthers.“

WE: Wer gründete die Würzburg Panthers?

Torsten: „Die Initiative ging von den drei ehemaligen Würzburg Pumas Spielern Holger Palm, Marc Huber und mir aus. Hinzu kamen Harald Wolf sowie weitere Personen, wie z.B. ein Steuerberater, ein Sponsor, eine Rechtsanwaltsfachangestellte.“

WE: Wie sieht die Teamzusammensetzung aus?

Torsten: „Die Spieler sind zwischen 18 und ca. 35 Jahre alt. Ein Team besteht aus 35 – 50 Spielern, quer durch alle Berufsgruppen (Studenten, Selbständige, Angestellte). Das Einzugsgebiet umfasst ca. 100 km im Umkreis oder ca. 1 h Fahrzeit.“

Die American-Football-Mannschaft "Würzburg Panthers" auf dem Platz. Foto: Kristina Funke

Die American-Football-Mannschaft „Würzburg Panthers“ auf dem Platz.
Foto: Kristina Funke

We: Wie kann man sich ein Training der Panthers vorstellen?

Torsten: „Das Training ist klar strukturiert und läuft nach einem festen Zeitplan ab, der stark durchgeplant ist. Verschiedene Mannschaftsteile trainieren in unterschiedlich zusammengestellten Gruppen spezielle Spielsituationen und simulieren u.a. auch die Taktik des Gegners vor den Spielen. Trainiert wird im Team 3x, nämlich Mittwochabend, Freitagabend, Samstagnachmittag und am Sonntag finden meistens dann die Spiele statt. Die Spieler sind angehalten jeweils am Montag und am Mittwoch einer Woche selbständig Lauf- oder Krafteinheiten zu absolvieren. Headcoach ist der ehemalige Bundestrainer Martin Hanselmann, der gleichzeitig auch für den Angriff verantwortlich ist. Lukas Grice ist für die Abwehr hauptverantwortlich.“

Die Panthers in Action. Foto: Annika Buchmann

Besprechung mit dem Coach. Foto: Annika Buchmann

Die Football Mannschaft der Würzburg Panthers. Foto: Annika Buchmann

Spielszene bei einem Spiel der Würzburg Panthers. Foto: Annika Buchmann

Die Panthers in Action. Foto: Annika Buchmann

WE: Was war der größte Erfolg der Würzburg Panthers und was strebt das Team derzeit an?

Torsten: „Der größte Erfolg der Panthers war der 4. Tabellenplatz letztes Jahr in der Regionalliga. Zwar spielte das Team bereits früher einmal in der Regionalliga, stieg jedoch im Jahr darauf wieder ab. Minimalziel diese Saison ist der Klassenerhalt. Angestrebt wird ein Platz im Mittelfeld der Liga, um sich nächstes Jahr in Richtung Aufstieg orientieren zu können.“

WE: Was wünschen sich die Würzburg Panthers zukünftig?

Torsten:  „Zunächst wünschen wir uns eine feste Heimat. In diesem Jahr mussten wir auf das Gelände der TGW ausweichen, da die Kapazitäten für die mehr als 700 Zuschauer bei der FTW Beate Uhse Kampfbahn nicht mehr ausreichten. Die Stadt Würzburg hat uns einen eigenen Kunstrasenplatz sowie einen Zuschuss über 800.000 € zugesagt. Jetzt gilt es ein Gelände in Würzburg zu finden, wo der Platz gebaut werden kann.“

Weitere Infos zu den Panthers gibt es außerdem auf ihrer Homepage und auf Facebook.

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