Dominik in Aktion. Foto: Andre Gans
Dominik in Aktion. Foto: Andre Gans

Dominik im Interview: Momente einfangen ist seine Leidenschaft

Reisen, Tauchen, Ski fahren, neue Orte entdecken und neue Dinge ausprobieren. All das sind Tätigkeiten, mit denen sich Dominik aus Wiesentheid im Landkreis Kitzingen seinen Alltag als ITler versüßt. Die meiste Freude hat er allerdings dabei, schöne Momente und Augenblicke für die Ewigkeit einzufangen. Schon in seiner frühen Kindheit hielt er seine erste Kamera in Händen, doch vor circa 6 Jahren hat er sein Können dann erst so richtig entdeckt und angefangen es zu entfalten. Ganz nach seinem Lebensmotto: „Leben ist das was passiert während du dabei bist andere Pläne zu schmieden“ – John Lennon, lebt und genießt er die Momente die sich für ihn bieten in vollen Zügen.

Würzburg erleben (WE): Wie bist du zum ersten Mal auf deine Leidenschaft gestoßen?

Dominik: „Ich denke, das erste Mal war das auf einer Reise durch die Karibik im Jahr 2012. Ich war damals auf einer fantastischen kleinen Insel mit dem Namen Cayo Levantado in der Dominikanischen Republik. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt zwar schon einige Traumstrände gesehen, aber diese Insel war bis dahin mit nichts zu vergleichen. Auf dieser Insel habe ich das erste Mal wirklich versucht, professionelle Fotoaufnahmen von der Natur und meinen Mitreisenden zu machen. Dabei habe ich wohl auch das erste Mal wirklich gemerkt, wie toll es ist, anderen Personen, wie meinen Mitreisenden, eine Freude mit schönen Fotos zu machen.“

WE: Seit wann stehst du hinter der Linse?

Dominik: „Ich glaube meine erste Kamera hatte ich mit ca. 6 Jahren in der Hand. Einen professionellen Charakter aber hat das ganze wirklich erst ab 2012 bekommen. Das hat natürlich auch viel mit der Entwicklung der Sozialen Netze zu tun und den dadurch gegebenen Möglichkeiten als Reisefotograf.“

WE: Was begeistert dich am Fotografendasein am meisten? 

Dominik: „Die Reaktion der Menschen die ich fotografiere, wenn diese zum ersten Mal ihre Bilder sehen. In einer so digitalen Welt finde ich es fantastisch, Menschen mit etwas so Realem wie persönlichen Fotos eine Freude machen zu können.“

WE: Welche Motive fängst du am liebsten ein? 

Dominik: „Ich konzentriere mich hauptsächlich auf Landschaften und Personen. Als nächstes starte ich mit meiner Freundin zusammen eine Rundreise durch Skandinavien, hier werden sicher viele Bilder von wilden Landschaften entstehen. Wieder zurück in Deutschland liebe ich es, in den Sommermonaten Hochzeiten und Familienfeiern zu fotografieren. Alle diese Bilder transportieren viele Emotionen und das finde ich fantastisch und interessant.“

Natur pur. Foto: Dominik Kilian

Natur pur. Foto: Dominik Kilian

WE: Du bist ein wahrer Reisefotograf, wie viele Bilder schießt du grob pro Reise?

Dominik: „Das ist natürlich stark abhängig von der Dauer der Reise. Wenn ich auf Reisen für Kunden – wie z.B. ein Hotel -fotografiere, entstehen vielleicht 20-30 gute Bilder pro Tag. Ich konzentriere mich immer lieber auf die Qualität der Bilder anstelle auf die Anzahl.“

WE: Obwohl du so gerne neue Länder erkundest hast du jetzt dein eigenes Fotostudio. War das schon immer ein Traum von dir?

Dominik: „Tatsächlich haben sich meine Studioräumlichkeiten nur ergeben, da ich mit meiner Freundin letztes Jahr ein Haus gekauft habe und wir einige Räume nicht privat gebraucht haben. Das Thema Studio ist fantastisch, weil wir unabhängig von Zeit und Witterung arbeiten können. Meine Leidenschaft wird aber definitiv weiterhin die Outdoor-Fotografie in fernen Ländern oder auf aufwendig geplanten Hochzeiten sein.“

WE: Auch einige Promis haben schon ihren Weg vor deine Linse gewagt, wie ist es, mit Leuten wie Annemarie Eilfeld zusammen zu arbeiten?

Dominik: „Da ich Personen des öffentlichen Lebens auch überwiegend in privaten Situationen fotografiert habe, gibt es eigentlich keinen großen Unterschied. Es sind ganz normale und nette Menschen wie du und ich und ich versuche einfach immer, eine Menge Spaß beim Fotografieren zu haben und die Leute damit anzustecken. Dabei ist es egal, ob jemand berühmt ist oder nicht.“

Auch Promis wie Annemarie Eilfeld bekommt Dominik ganz Privat vor seine Kamera. Foto: Dominik Kilian

Auch Promis wie Annemarie Eilfeld bekommt Dominik ganz privat vor seine Kamera. Foto: Dominik Kilian

WE: Bekommst du bei derartigen Shootings auch heute noch ein bisschen Muffensausen?

Dominik: „Ich bin vor einem Job immer ein bisschen angespannt, da ein Fotograf vor allem auf Hochzeiten eine große Verantwortung trägt. Die Kunden erwarten hohe Qualität und dabei ist eine gewisse Mischung aus Leichtigkeit, Freude und Aufregung genau richtig.“

WE: Wen/Was willst du auf jeden Fall noch mit deiner Kamera einfangen?

Dominik: „Ich würde unfassbar gerne einmal Paul Rilpke fotografieren bzw. mit ihm arbeiten. Er ist einer der größten deutschen Fotografen und hat eine ganz eigene Art, die Dinge anzugehen. Das würde ich gerne einmal persönlich erleben.“

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