Würzburg am Würz-Main? Foto: Dominik Ziegler
Würzburg am Würz-Main? Foto: Dominik Ziegler

Heißt der Main vielleicht bald „Würz-Main“?

„Würz-Main“? Was soll das denn sein? Gemeint damit ist tatsächlich der Fluss Main, der bekanntermaßen durch unser Würzburg fließt. Genauer gesagt, der Abschnitt zwischen Löwenbrücke und der Alten Mainbrücke. Dieser soll, wenn es nach einem offiziellen Beschlussvorschlag aus dem Stadtrat geht, für die Dauer der Landesgartenschau den zusätzlichen Namen „Würz-Main“ erhalten. Auf der Tagesordnung steht diese zugegebenermaßen recht außergewöhnliche Umbenennung in der Stadtratssitzung am Donnerstag.

Woher kommt die Idee?

Doch wie kommt man auf diese Idee? Auslöser dafür war eine Sendung des ARD-Morgenmagazins im Januar, in der Moderator Peter Großmann von seinem Ausflug nach Würzburg berichtete. Er trank unter anderem einen Brückenschoppen auf der Alten Mainbrücke mit Blick auf den Fluss. Auf die Frage seines Moderatorenkollegen, welcher Fluss das denn sei, der dort fließe, antwortete Peter Großmann „Die Würz wahrscheinlich“ – und schon war der Witz mit der Würz geboren.

Die Stadt lud daraufhin den Moderator und das Team des Morgenamgazins sogar nach Würzburg ein, um die Geografiekenntnisse etwas aufzubessern – ob es ein Zusammentreffen am „Würz-Main“ geben wird, ist allerdings noch nicht bekannt.

PR für die Landesgartenschau

Was aber sicher ist, ist die Idee der Umbenennung als PR-Maßnahme für die Landesgartenschau am Hubland zu nutzen, so die Mainpost. Es sei ein toller Werbeeffekt für die bei Touristen sehr beliebte Stadt Würzburg, äußerte sich die Stadt gegenüber der Mainpost. Außerdem schade etwas Spaß nicht und der Name wäre auch nicht von Dauer, so Oberbürgermeister Schuchardt. Ob  die Stadträte auch genauso begeistert von dieser temporären Umbenennung in „Würz-Main“ sind, wird die Stadtratssitzung am Donnerstag zeigen.

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