Symbolbild Wohnen. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Wohnen. Foto: Pascal Höfig

WG-Zimmer-Preisvergleich: Wie viel kostet Wohnen in Würzburg?

Das Portal studis-online.de hat mit Daten aus dem Jahr 2017 in 64 Städten die durchschnittlichen Preise für ein WG-Zimmer (inklusive Nebenkosten) ermittelt. Für viele sicherlich wenig überraschend: München führt das Ranking der WG-Zimmer-Preise 2017 an, wobei viele bei diesen Preisen schwer schlucken dürften. 528 Euro darf man hier im Monat durchschnittlich hinblättern, im Jahr 2016 waren es noch 512 Euro. Ebenfalls ermittelt wurden die durchschnittlichen Zimmergrößen (in München 17,5 Quadratmeter) und dadurch die durchschnittlichen Quadratmeterpreise (stolze 30,17 Euro/qm in der bayerischen Hauptstadt). Auch die Daten aus Würzburg werden in dem Vergleich errechnet.

Großstädte auf vorderen Plätzen

Hinter München folgen auf den ersten fünf Rängen weitere Großstädte: auf Platz 2 folgt Frankfurt am Main mit 484 Euro (2016 noch 438), Platz 3 beansprucht Hamburg mit 444 Euro (426), Platz 4 geht an Stuttgart mit 431 Euro (404) und Platz 5 belegt Berlin mit 424 Euro(407). Insgesamt zahlt man in acht Städten laut studis-online.de schon mehr als 400 Euro im Monat für ein WG-Zimmer, gerade noch in drei Städten kann man sich mit dem für die Miete errechneten BAföG-Anteil von 250 Euro ein WG-Zimmer voll leisten: Magdeburg, Freiberg und Chemnitz.

Auch wenn der Mietspiegel nur als Orientierung dienen kann und die verwendeten Daten vom realen Durchschnitt abweichen können, steigen die Preise in fast allen Städten laut dem Portal weiter an, im Mittel um 3,4% im Jahr 2017 im Vergleich zum Jahr 2016. Das höchste Plus geht laut dem Ranking auf die Kappe von Frankfurt am Main mit stattlichen 10,5%.

Kosten für WG-Zimmer im Schnitt in Würzburg

Würzburg belegt im Ranking von studis-online.de den 28. Platz und liegt damit im Mittelfeld mit 330 Euro Warmmiete im Schnitt für ein WG-Zimmer. Im Jahr 2016 war das WG-Wohnen mit 328 Euro gerade einmal zwei Euro günstiger im Monat. 18,1 Quadratmeter ist ein Zimmer durchschnittlich groß, was einen Quadratmeterpreis von 18,23 Euro pro Monat ergibt.

Auch wenn die meisten Studenten nebenher noch einem Nebenjob nachgehen oder von ihren Eltern unterstützt werden, muss man sich die Mieten erst einmal leisten können. Wie sieht’s bei Euch aus – hattet Ihr Glück oder zahlt Ihr mehr als der Durchschnitt?

Grundlage des Rankings

Als Quelle für die Daten dient bei dem die Mietpreisvergleich die Wohnungsbörse Studenten-WG.de. Dabei wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Kosten der auf dem Portal angebotenen Zimmer und WGs vom tatsächlichen Durchschnitt abweichen können. Aus diesem Grunde wurden auch nur 47 Städte in einem Ranking aufgeführt, weitere 17 wurden ohne Nummerierung gelistet, da es bei diesen Auffälligkeit durch hohe Schwankungen oder wenige Daten gab. Der errechnete Mietspiegel soll lediglich als Orientierung gelten, Abweichungen seien jederzeit möglich.

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