Die Alte Mainbrücke in Würzburg. Foto: Pascal Höfig
Die Alte Mainbrücke in Würzburg. Foto: Pascal Höfig

Was euch an Würzburg nervt

„An Würzburg nervt mich …“ – ja, was denn? Genau das wollten wir von den Würzburgern höchst persönlich wissen. In unserer schönen Weinstadt lässt es sich nämlich wirklich gut leben. In Würzburg kann man einiges unternehmen und an vielen tollen Plätzen entspannen. Auch bei Auswärtigen ist unsere Domstadt äußerst beliebt, das zeigen die regelmäßigen Touristenströme, die es in die Stadt zieht. Dennoch haben viele Würzburger etwas zu meckern und sind von einigen Dingen so richtig genervt. Welche Dinge fehlen noch in dieser Liste?

Öffentlicher Nahverkehr

Vor allem die jungen Würzburger haben angegeben, dass die öffentliche Verkehrsanbindung in der Nacht sehr schlecht ist. Wenn die Feier mal bis in die späte Nacht geht, kann man nicht auf die Straßenbahnen setzen, denn diese fahren höchstens bis 1 Uhr. Zwar gibt es Nachtbusse, doch diese reichen bei weitem nicht aus. Außerdem ärgern sich vor allem die Menschen außerhalb der zentralen Stadtteile, dass hier eine Straßenbahnanbindung komplett fehlt und die Busse nicht zuverlässig fahren. Eine Würzburgerin beklagte auch, dass die öffentlichen Verkehrsmittel sehr teuer sind im Vergleich zu den Spritpreisen.

Der Würzburger Hauptbahnhof

Ja, der Hauptbahnhof ist wohl das Sorgenkind der Stadt. Viele beklagen, dass der Bahnhof und das ganze Drumherum immer unattraktiver werden. Ein Fan kommentierte sogar: „Vor einigen Monaten warf dort ein Punk seine Bierflasche rückwärts in die Luft und hat fast eine alte Frau am Kopf getroffen.“ Viele Würzburger empfinden vor allem den Platz vor dem Bahnhof zu verschmutzt. Zu lesen waren Kommentare wie dieser: „Den ultrahässlichen Bahnhof abreißen und neu bauen!“

Mangelnde Parkplätze

Ein weiterer nerviger Punkt ist für viele ganz klar der „chronische Parkplatzmangel“. Oft muss man viel Geduld und Glück mitbringen, um einen Parkplatz in Würzburg zu finden. Auch Anwohnerparkplätze sind eine Rarität. Ein paar Runden mit dem Auto drehen, um eine Lücke zu finden, sind für viele keine Seltenheit.

Die überfüllte Mainbrücke

Einzelne Würzburger beklagen sich auch darüber, dass der Hotspot schlechthin – die Alte Mainbrücke – viel zu überlaufen ist. Vor allem am Wochenende strömen viele Touristen in die Stadt und ein Durchkommen ist oft nicht ganz so leicht. Auch die musikalischen Darbietungen, sei es jetzt auf der Brücke oder in der Fußgängerzone, gehen einigen Leuten gewaltig auf die Nerven. „Sonntags die nervigen Musikanten an jeder zweiten Ecke, wenn man in Ruhe durch die Stadt spazieren gehen oder einen Kaffee im Freien trinken möchte“, äußerte sich ein Würzburg erleben-Fan.

Baustellen, Mietpreise und Fahrradwege

Weiterhin nerven so manchen Würzburger die zu hohen Mietpreise, die gefühlt auch immer weiter steigen. Andere beklagen die zahlreichen Baustellen in der Stadt, die schlechten Fahrradwege und die leeren Versprechungen, wenn es um Bauvorhaben geht.

Doch auch wenn es noch die ein oder andere Druckstelle in Würzburg gibt, sind auch viele Bewohner einfach zufrieden mit ihrer Stadt. Verbessert werden kann schließlich immer noch etwas aber insgesamt kann sich Würzburg doch echt sehen lassen, oder? Denn welche Stadt ist schon perfekt?

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