Fußballstadion. Symbolbild: Pascal Höfig
Fußballstadion. Symbolbild: Pascal Höfig

Kickers und Baskets bekommen gemeinsame Sportstätte

Update: Bei diesem Artikel vom 1. April 2019 handelt es sich um einen Aprilscherz! 

Dass in Würzburg endlich die langersehnte Multifunktionshalle gebaut wird, ist in der gesamten Stadt das Thema Nummer eins. Auch die Standorte des neuen Kickers Stadion sind in aller Munde. Nun gibt es nach den ganzen Diskussionen aber die perfekte Lösung für die Stadt Würzburg. Das Kickers Stadion wird einfach in die Multifunktionshalle, genau wie es bei der Veltins Arena in Gelsenkirchen der Fall ist, integriert. Grund dafür ist ein brandaktueller Beschluss des DFB, der besagt, dass es den Fußballvereinen ab sofort frei steht, ob sie in einem Stadion auf Rasen oder in einer Halle ihre Spiele austragen.

Doppelter Boden

Um den teuren Hallenboden aus Teakholz zu schonen, kann dieser für Fußball- und Basketballspiele gänzlich unterirdisch herausgefahren werden. Für die Sportveranstaltungen kann dann ein anderer Bodenbelag, der vorher bestimmt wurde, hineingefahren werden – und das innerhalb kürzester Zeit. Hier kann beispielsweise für die Fußballspiele echter oder Kunstrasen gewählt werden, so Daniel Süß, Vorstandsvorsitzender der Kickers, auf Anfrage unserer Redaktion. Der Clou an der ganzen Sache soll sein, dass Fußballspiele gleich im Anschluss an Basketballspiele ausgetragen werden und die Fans dann auch direkt sitzen bleiben können. Somit erweitert sich das Sportangebot für die Fans und es können Kombi-Tickets verkauft werden.

Kosten verdoppeln sich

Die bereits geplanten Kosten für die Multifunktionshalle verdoppeln sich allerdings aufgrund der neuen Lösung auf 60 Millionen Euro. Unter anderem soll mit diesem Geld auch ein neues Gleis und eine Unterführung vom Bahnhof direkt in das Stadion gebaut werden. Dies soll kommende Hooligan-Ausschreitungen verhindern und für mehr Sicherheit sorgen.

Kapazität wird erhöht

Auch in puncto Zuschauerkapazität wird sich nochmal etwas ändern. Aufgrund der hohen Richtlinien der einzelnen Sportverbände, entschied man sich dafür, die Halle von 7.500 Besuchern auf eine Kapazität von 30.000 anzuheben. Dies würde die Attraktivität für Gäste außerhalb der Würzburger Region steigern und gleichzeitig alle Richtlinien erfüllen. Wenn sich die beiden Fanlager von Baskets und Kickers zukünftig gemeinsam in der Halle einfinden, sollte auch mehr als genug Stimmung in der neuen Multifunktionsarena zu spüren sein.

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