Auch das Heizkraftwerk bleibt dunkel. Foto: Pascal Höfig
Auch das Heizkraftwerk bleibt dunkel. Foto: Pascal Höfig

Earth Hour: Sinnvoll für den KIimaschutz?

Am 24. März gehen um 20.30 Uhr rund um den Globus die Lichter aus. Die WWF Earth Hour findet dieses Jahr nun schon zum zwölften Mal statt. Millionen von Menschen schalten für eine Stunde am gleichen Abend das Licht aus – als globales Zeichen für den Schutz unseres Planeten. Außerdem hüllen viele tausend Städte symbolisch ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit.

Die Anfänge

Angefangen hat die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. Mehrere hunderttausend Australier beteiligten sich an der ersten Earth Hour. Nur zwölf Monate später weitete sich die Aktion zu einem globalen Ereignis aus: Geschätzte 50 bis 100 Millionen Menschen in 35 Ländern schalteten gemeinsam das Licht aus. In Deutschland wird die Earth Hour seit 2009 umgesetzt.

Die Festung Marienberg bleibt dunkel. Foto: Pascal Höfig

Die Festung Marienberg bleibt dunkel. Foto: Pascal Höfig

Jeder kann Klima!

Für eine Stunde versinkt Würzburg in gewollter Finsternis: Privatwohnungen, Amtsstuben, ganze Straßenzüge, öffentliche Gebäude, berühmte Bauwerke. Die, die sich daran beteiligen, setzen so ein starkes Zeichen, damit auch dem Letzten ein Licht aufgeht. Die Botschaft ist simpel, die Earth Hour steht für mehr Klimaschutz und den Erhalt unserer Erde. Auch Würzburg und Unternehmen wie die WVV haben sich in den letzten Jahren aktiv beteiligt und Festung, Käppele, Dom, Heizkraftwerk an der Friedensbrücke sowie Rathaus in Dunkelheit gehüllt.

Klimaheld werden

Die WVV kann anhand von Statistiken ablesen, welche Auswirkungen diese eine Stunde ohne Licht auf den Stromverbrauch hat: Die Statistik zeigt nur einen minimalen Ausschlag. Für den Stromverbrauch hat die Earth Hour also keinen signifikanten Effekt. Allerdings steht bei der Aktion auch die Symbolik im Vordergrund: Weltweit schließen sich Menschen zusammen, um darauf aufmerksam zu machen wie dringend Umweltschutz ist. Die Earth Hour soll verdeutlichen, dass jeder nur einen kleinen Teil beitragen muss. So entsteht rund um die Erde ein gemeinsames Bewusstsein für den Planeten. Doch wie sieht dieser kleine Teil aus? Strom sparen, ÖPNV oder das Rad nutzen, Mehrweg- statt Einwegkaffeebecher und so weiter…

Matthias, Christian, Inka, Ina-Sophie, Frederik und Melissa. Foto: Pascal Höfig

Laufend Strom sparen mit WVV Active. Foto: Pascal Höfig

Ökostrom als Superkraft

Langfristig sollte man also auf Nachhaltigkeit setzen, um Klima und Umwelt zu schützen. Mit der Umstellung auf Ökostrom ist schon ein wichtiger Schritt in eine umweltschonende Zukunft getan. Diese Art der nachhaltigen Energieversorgung bezieht Strom aus erneuerbaren Energien wie Wind- und Wasserkraft.

Und das natürlich auch in Würzburg: Der WVV Ökostrom „Mein Frankenstrom Öko“ besteht zu 100 Prozent aus Wasserkraft und wird damit aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen. Die Qualität wird regelmäßig durch den TÜV SÜD überprüft. Daher trägt der Ökostrom der WVV auch das entsprechende TÜV-Zertifikat.

Schritte sammeln und sparen

Beim Öko-Stromtarif WVV Active spart man am laufenden Band. Schritte bringen einen Rabatt für die Stromrechnung. Jeder Tag an dem man das Tagesziel von 5.000 Schritten knackt, gibt es auf der Jahresrechnung eine Kilowattstunde (kWh) gut geschrieben. Insgesamt kann man so ganze 365 kWh pro Jahr sparen, indem man Schritte zurücklegt. Ausgehend vom Brutto-Arbeitspreis im Netzgebiet der MFN (Würzburg Stadt) sind das bis zu 104 Euro jährlich!

So kann jeder mit Kleinigkeiten zum Klimaschutz beitragen. Also nichts wie auf und Klimaheld werden!

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