Dachbebauung in Nürnberg. Foto: NORMA
Dachbebauung in Nürnberg. Foto: NORMA

Mögliche Lösung für Wohnraumknappheit in Würzburg?

Wie fast jede Studentenstadt verfügt Würzburg über recht wenig Platz für neuen Wohnraum. Jedes Semester kommen neue Studenten in die Domstadt und suchen meist verzweifelt nach einer Wohnung. Auch wenn dies in den meisten Fällen gelingt, gehen doch manche leer aus und müssen sich eine Übergangslösung suchen. Gibt es bald neue und innovative Lösungen für derartige Probleme?

Innovative Idee aus Nürnberg

Der Discounter NORMA hat im Obergeschoss der Filiale im Ortsteil Gostenhof in Nürnberg eine Kindertagesstätte errichtet. Jedoch wurde nicht einfach eine bereits bestehende Etage genutzt, sondern die Kita wurde auf das Dach des Supermarkts gebaut. Die entstandene Wohnbebauung gilt als Musterbeispiel für weitere solcher Vorhaben. Die Geschäftsleitung sagt dazu folgendes:

„Während andere Händler in Deutschland noch planen, den Städten und Gemeinden zusätzlichen Raum etwa für die Kinderbetreuung, Pflegeeinrichtungen oder zum Wohnungsbau zu bieten, hat NORMA das schon längst realisiert.“

Weitere Misch-Immobilien bereits in Planung

Der im ganzen Bundesgebiet vertretene Discounter unterstreicht damit deutlich, dass die in Nürnberg inzwischen umgesetzte Kindertagesstätte keine leeren Worthülsen sind. Aus der NORMA-Zentrale heißt es dazu, dass sich der Lebensmittelhändler schon seit geraumer Zeit mit entsprechenden Projekten beschäftigt und diverse neue Misch-Immobilien bereits in der Planungsphase sind.

Eine Idee für Würzburg?

Fraglich ist, ob sich so etwas auch in Würzburg umsetzen lassen könnte. Auch in Würzburg gibt es NORMA-Filialen, die an diesem Programm teilnehmen könnten. Vor allem in Hinblick auf die Studenten, aber auch für Familien, ältere Leute und junge Menschen, die keine Wohnung finden, wäre es wichtig, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Zum Wintersemester 2017/18 kamen beispielsweise über 6.000 Erstsemester nach Würzburg, die alle untergebracht werden mussten und auch zum nächsten Semester wird es keine geringe Zahl an Studienanfängern geben. Was sagt Ihr dazu, eine gute Idee – auch für Würzburg?

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