CSU-Politikerin Dorothee Bär. Foto: ToKo
CSU-Politikerin Dorothee Bär. Foto: ToKo

Unterfränkin Dorothee Bär wird Staatsministerin für Digitales

Deutschland hat endlich eine neue Regierung und somit auch neue Minister. Heute wurde bekannt, dass die 39-jährige Unterfränkin Dorothee Bär in Zukunft als Staatsministerin für Digitales in der GroKo fungieren wird, so heißt es in Berichten des Bayerischen Rundfunks. Dieses Aufgabe ist im Bundeskanzleramt angesiedelt. CSU-Chef Horst Seehofer soll laut Berichten des Nachrichtenmagazin Der Spiegel bei Bundeskanzlerin Angela Merkel durchgesetzt haben, dass seine Partei den Posten eines Staatsministers für Digitales im Kanzleramt erhält.

Steile Karriere

Dorothee Bär kommt ursprünglich aus Ebelsbach im Landkreis Haßberge. Schon seit ihrer Jugend engagiert sie sich in der Politik und trat bereits mit 14 Jahren in die Junge Union, 1994 in die CSU ein. Dorothee Bär studierte in München und seit 2001 Mitglied im CSU-Parteivorstand. Im Jahr 2002 wurde Bär dann bei der Bundestagswahl über die Landesliste in den Deutschen Bundestag gewählt. Erstmals direkt kandidierte sie 2009 und hat auch mit knapp 54 Prozent den Wahlkreis gewonnen.

Ihr Wahlkreis umfasst Haßberge, Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen. Von 2009 bis 2013 war Dorothee Bär für die CSU stellvertretende Generalsekretärin und für die gesamte CDU/CSU-Bundestagsfraktion Sprecherin für den Bereich Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Seit 17. Dezember 2013 ist sie Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur.

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