Polizeipräsident Gerhard Kallert präsentiert am Freitag bei der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried die unterfränkische Verkehrsbilanz für das Jahr 2017. Foto: Pascal Höfig
Polizeipräsident Gerhard Kallert präsentiert am Freitag bei der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried die unterfränkische Verkehrsbilanz für das Jahr 2017. Foto: Pascal Höfig

Unterfranken: Zahl der Verkehrsunfälle auf Höchststand

Mit rund 42.450 Verkehrsunfällen im Jahr 2017 ist die Zahl der Unfälle in Unterfranken auf einem Höchststand. Die Anzahl der getöteten und verletzten Verkehrsteilnehmern hingegen ist erfreulicherweise rückläufig.

Polizeipräsident Gerhard Kallert präsentiert am Freitag bei der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried die unterfränkische Verkehrsbilanz für das Jahr 2017.

Unangepasste Geschwindigkeit

Eine der Hauptursachen schwerer Unfälle, war auch im vergangenen Jahr die unangepasste Geschwindigkeit. Jeder vierte Getötete Verkehrsteilnehmer verlor sein Leben bei einem Geschwindigkeitsunfall.

Steigende Zahlen bei Unfällen unter Drogen

Was Polizeipräsident Gerhard Kallert mit Blick auf die Zahlen beunruhigt, ist das Thema Drogen am Steuer. Während Fahrten unter Alkohol einen Rückgang zeigen, steigt die Anzahl der Unfälle unter dem Einfluss von Drogen immer weiter. Bei 82 (+22) Drogenunfällen wurden 65 (+20) verletzt und zwei(+1) Menschen getötet.

Der aktuellen Statistik zufolge ging die Zahl der damit zusammenhängenden Unfälle in den vergangenen fünf Jahren ständig und zum Teil stark nach oben – zuletzt um 37 Prozent. 65 Menschen wurden dabei verletzt, zwei starben.

Handy am Steuer

Auch ein ständig präsentes Thema bei der Polizei: Handy am Steuer. Ungefähr 7200 Verwarnungen sprach die unterfränkische Polizei 2017 aus. Kontrollen werden hier auch weiterhin verstärkt.

Im Anschluss an die Pressekonferenz gab Polizeipräsident Kallert auf dem Kettcar-Parcours alles. Foto: Pascal Höfig

Im Anschluss an die Pressekonferenz gab Polizeipräsident Kallert auf dem Kettcar-Parcours alles. Foto: Pascal Höfig

Passend zum Thema „Ablenkung“ für das Jahr 2018, konnte man auch sehen, weshalb das Handy am Steuer so gefährlich ist. Auf einem Kettcar-Parcours, mussten auf dem Smartphone während der Fahrt verschiedene Rechenaufgaben gelöst werden, möglichst ohne den Kurs zu verlassen.

Auch der Polizeipräsident nahm die Herausforderung an…

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