Die Straßenbahn in Würzburg. Symbolfoto: Pascal Höfig
Die Straßenbahn in Würzburg. Symbolfoto: Pascal Höfig

Koordinierungsausschuss: Einstimmiges Ja zur Hublandlinie

Der Koordinierungsausschuss Hochschulen der Stadt Würzburg hat sich einstimmig für den raschen Bau der Straßenbahn ans
Hubland ausgesprochen, so heißt es in einer Pressemitteilung der Universität Würzburg.

Auf seiner jüngsten Sitzung hat sich der Koordinierungsausschuss der Stadt Würzburg mit den Präsidenten der drei
Würzburger Hochschulen einstimmig für die Erweiterung der Straßenbahn über das Frauenland ans Hubland ausgesprochen.
„Mit der neuen Straßenbahnlinie wird der Campus am Hubland direkt an die Innenstadt angeschlossen. Dadurch wird die Mobilität der Studierenden und der Beschäftigten erheblich verbessert“, so die Mitglieder des Ausschusses. Insgesamt sei die neue Straßenbahn „von großer Bedeutung für den Hochschulstandort Würzburg“.

28.000 Fahrgäste pro Tag

Mit gut 28.000 Fahrgästen pro Tag rechnet die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) für die Hublandlinie; sie
wäre damit die in Würzburg am stärksten genutzte Linie. Von der neuen Verbindung an den Stadtrand würden laut WVV 48.000
Studierende, Schüler und Angestellte profitieren. Zudem bietet die Linie den 15.000 Anwohnern des Frauenlandes und des neuen, am Hubland entstehenden Stadtteils eine schnelle, umweltfreundliche und moderne Verbindung in die Innenstadt.

Regierung von Unterfranken muss entscheiden

Vor zehn Jahren, 2007, haben die Planungen für die Straßenbahnlinie von der Innenstadt über das Frauenland bis zum Hubland begonnen. 2013 hat die Regierung von Unterfranken erste Pläne ausgelegt, zu denen es rund 450 Einwände von Privatleuten gab. Daraufhin wurden die Pläne überarbeitet und erneut der Öffentlichkeit vorgestellt. Über die Einwände, die es dazu noch gab, wurde Mitte Dezember 2017 verhandelt. Als nächster Schritt wird die Regierung von Unterfranken über den Antrag für das Vorhaben entscheiden und einen Planfeststellungsbeschluss erlassen. Dieser soll in der zweiten Jahreshälfte 2018 vorliegen.

Der Koordinierungsausschuss

Der Koordinierungsausschuss Hochschulen der Stadt Würzburg wurde erstmals im Jahr 1978 gegründet. Zu seinen Mitgliedern
zählen unter anderem Würzburgs Oberbürgermeister, die Präsidenten der Julius-Maximilians-Universität, der Hochschule für
angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt und der Hochschule für Musik sowie Mitglieder aus unterschiedlichen
Abteilungen.

Entgegen der Bezeichnung handelt es sich nicht um einen beschließenden Ausschuss, sondern um ein beratendes Gremium.
Der Ausschuss bietet den Hochschulen die Möglichkeit, sich mit Vertretern der Stadt über aktuelle Anliegen auszutauschen
und daraus Empfehlungen zum weiteren Vorgehen zu formulieren. Die regelmäßigen Treffen finden zwei Mal im Jahr statt, zuletzt am 29. Januar 2018.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Universität Würzburg.

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