Wunderschönes Würzburg! Foto: Pascal Höfig
Wunderschönes Würzburg! Foto: Pascal Höfig

Würzburg hat zweithöchsten Anteil von Singlehaushalten

Der Stadtkreis Würzburg rangiert bei der Anzahl der Singlehaushalte bundesweit auf dem zweiten Platz, das zeigt eine aktuelle GfK-Studie. Welch eine Nachricht – und das am Tag der Liebe, dem Valentinstag! Würzburg hat den zweithöchsten Anteil der Einpersonenhaushalte in Deutschland, nur Regensburg kann das noch toppen. Kaum zu glauben, da unsere Domstadt erst vor Kurzem zu Deutschlands Stadt der Liebe gekürt wurde!

Wieder mehr Familien mit Kindern

Der Anteil der Einpersonenhaushalte in Deutschland beträgt aktuell knapp 38 Prozent. Im gesamtdeutschen Vergleich erreichen die Mehrpersonenhaushalte mit Kindern einen Anteil von 32,1 Prozent. Damit sind sie wieder häufiger als die Mehrpersonenhaushalte ohne Kinder, die 30,1 Prozent der deutschen Haushalte ausmachen, so heißt es in der Studie.

Würzburg auf Platz 2

Bei den Einpersonenhaushalten liegt im Vergleich der deutschen Kreise der Stadtkreis Regensburg mit einem Anteil von 56,4 Prozent ganz vorn. Das ist das 1,5-Fache des Bundesdurchschnitts. Der Stadtkreis Würzburg kommt mit 53,5 Prozent auf Rang zwei, gefolgt von den Stadtkreisen Leipzig (52,6 Prozent), Passau (52,3 Prozent) und Flensburg (51,8 Prozent). Berlin liegt in der aktuellen Studie mit 49 Prozent Anteil von Singlehaushalten auf Rang 20 und wird von anderen Großstädten wie München (50,1 Prozent) und Köln (49,6 Prozent) überholt.

Nur wenige Mehrpersonenhaushalte mit Kindern

Der Anteil der Haushalte mit Kindern ist in ländlichen Regionen oft besonders hoch. Den höchsten Anteil hat der Landkreis Cloppenburg mit 49,6 Prozent, gefolgt von den Landkreisen Vechta und Eichstätt. Unter den zehn Kreisen mit dem höchsten Anteil sind sechs bayerische, drei niedersächsische und ein baden-württembergischer. Entsprechend seines hohen Anteils an Singlehaushalten liegt am anderen Ende der Skala der Stadtkreis Würzburg. Der Anteil an Mehrpersonenhaushalten mit Kindern liegt dort bei nur 17,9 Prozent.

Zur Studie

Bei den „GfK Bevölkerungsstrukturdaten“ handelt es sich um soziodemografische Daten auf verschiedenen regionalen Ebenen. Sie beschreiben Bevölkerung und Haushalte in Deutschland hinsichtlich ihrer Haushaltsstruktur (Ein- und Mehrpersonenhaushalte mit und ohne Kinder sowie Ausländerhaushalte), der Altersstruktur (Alter des Haushaltsvorstands) sowie der Einkommensstruktur (Unterscheidung von sieben Einkommensklassen). Daneben liegen auch Daten zur Bebauungsstruktur (Ein-, Zwei-, Mehrfamilienhäuser usw.) vor.

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