Viel Alkohol an Fasching. Foto: Pascal Höfig
Viel Alkohol an Fasching. Foto: Pascal Höfig

Unschöne Szenen beim Faschingszug Hafenlohr

Übermäßiger Alkoholgenuss war wieder einmal Auslöser für diverse „Entgleisungen“ von Teilnehmern des Faschingszuges in Hafenlohr, Lkr. Main-Spessart. So wollte gegen 16.30 Uhr ein 18-jähriger von einer Polizeistreife nach Hause gefahren werden. Nachdem dies abgelehnt wurde, beleidigte er die Beamten mit unflätigen Kraftausdrücken. Selbst als eine zweite Streife zur Beruhigung hinzukam, konnte sich der 18-jährige nicht im Zaun halten und beleidigte die Beamten weiter mit Ausdrücken aus der untersten Schublade. Strafanzeige an die zuständige Staatsanwaltschaft Würzburg wird erstattet.

Aufeinander eingeschlagen

Zwei junge Männer, 23 und 28 Jahre alt, gerieten bereits gegen 14.40 Uhr aneinander. Mit 1,5 bzw. 2,2 Promille beschimpften sie sich zunächst verbal und schlugen dann anschließend aufeinander ein. Auch hier erfolgt Anzeige wegen gegenseitiger Körperverletzung.

Der 23-jährige, der seinen Alkoholpegel konstant bei 2 Promille hielt, geriet eineinhalb Stunden später mit einer weiteren, 22-jährigen männlichen Person in Streit. Nachdem auch diese mit 2,3 Promille erheblich getankt hatte, folgte die unvermeidliche Prügelei. Die Kontrahenten mussten daraufhin getrennt und in Gewahrsam genommen werden. Dabei wurde auch eine Polizeibeamtin körperlich angegangen. Im Laufe des Abends konnten die jeweiligen Mütter ihre Söhne dann abholen. Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wird erstattet.

16-Jähriger sternhagelvoll

Ein 16-jähriger wurde gegen 14.30 Uhr aufgegriffen. Er war dermaßen alkoholisiert, dass ein Alko-Test nicht möglich war. Er wurde seiner tel. verständigten Mutter übergeben.

Erheblicher Alkoholmissbrauch wurde auch bei den durchgeführten Jugendschutzkontrollen in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt des Landkreises Main-Spessart festgestellt. Obwohl durch personelle Einschränkungen nur sporadisch kontrolliert werden konnte, wurden bei insgesamt fünf Jugendlichen unter 18 Jahren hochprozentige Alkoholika festgestellt. Diese wurden sichergestellt, die Eltern werden durch das Jugendamt verständigt.

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