Fasching. Symbolfoto: Anja Reichelt
Fasching. Symbolfoto: Anja Reichelt

5 Gründe, warum Fasching die geilste Zeit im Jahr ist

Es ist wieder soweit: Die geilste Zeit im Jahr nähert sich dem Höhepunkt! Das traditionelle Faschingswochenende startet in Würzburg am 08.02. mit dem Altweiberfasching. Für viele in der Region kann es gar nicht schnell genug gehen, bis wieder ausgiebig in den Würzburger Bars und während des Umzugs in der Innenstadt oder des Heidingsfelder Umzugs gefeiert werden kann. Warum Fasching zu den schönsten Zeiten im Jahr gehört, verraten wir im Folgenden. Natürlich gilt wie immer: Dieser Artikel basiert auf den Meinungen der Redaktionsmitglieder. Falls Fasching so gar nichts für euch ist, findet ihr euch vielleicht eher hier wieder.

Der Spaß

In der sonst so tristen und dunklen Winterzeit ist Fasching ein absoluter Lichtblick. Man kann mit Freunden gegen die Winterdepression ansingen und die Alltagssorgen für einen Moment vergessen. Gibt es eine schönere Alternative, um das Leben ausgelassen zu genießen, als mit einem Bier und einem Tänzchen im Jenseits, Irish Pixie und Co.?

Die Leckereien

Als Grundlage für ausschweifende Faschingsparties hält die Faschingszeit so einige Gaumenfreuden bereit: Ob eine deftige Currywurst für Zwischendurch, ein Döner zum Abschluss eines feuchtfröhlichen Abends oder die klassischen Faschings-Krapfen – während der Faschingszeit darf geschlemmt werden. Nicht zu vergessen: Die Kamellen, die während der Würzburger Umzüge vom Himmel regnen wie im Schlaraffenland. Hier steht der reuelose Genuss im Vordergrund, bevor mit dem Aschermittwoch offiziell die Fastenzeit beginnt.

Die Verkleidung

Für ein Wochenende mal jemand anderes sein – an Fasching ist sowas möglich! Da wird aus einem grauen Mauerblümchen eine mutige Piratenbraut oder aus dem bitter-ernsten Anwalt ein lustiger Clown. Während der fünften Jahreszeit können wir endlich mal sein, was wir schon immer einmal sein wollten. Wenn alte Freunde zum Feiern aus allen Teilen Deutschlands wieder zurück in die mainfränkische Heimat kommen, stehen oft kreative Gruppenkostüme ganz oben auf der To-Do Liste und machen einfach Spaß – sowohl den Verkleideten als auch den Betrachtern!

Die Tradition

Schon im Mittelalter wurde die Faschingszeit gefeiert um vor der 40-tägigen Fastenzeit noch einmal ausgiebig zu feiern und zu schlemmen. Die Kostümierungen sollten zudem in frühester Zeit dazu dienen, den Winter mit schaurigen Masken zu vertreiben. Traditionell galt während der Feierlichkeiten auch das Gleichheitsprinzip zwischen den Feiernden, sprich alle Menschen, egal welchen Standes, waren gleich. Auch die sogenannten “Sitzungen” gehören in faschings-verrückten Regionen schon sein mehreren Jahrhunderten zur Tradition. Hier werden einem beeindruckende Tänze von Prinzengarden und Funkenmariechen geboten oder die Mundart mit “Büttenreden” am Leben gehalten. Eine so schöne Tradition sollte man auf keinen Fall aussterben lassen!

Kein Grund zur Traurigkeit

Leider ist die Kampagne, wie man die Zeit zwischen 11.11. und Aschermittwoch nennt, dieses Jahr sehr kurz und endet schon am 14. Februar. Kein Grund aber, um weniger ausgelassen zu feiern. In der Posthalle finden z.B. an Weiberfasching und am Rosenmontag große Faschingsparties statt und im Irish Pixie und im Sternbäck hat man von Donnerstag bis Sonntag sogar jeden Abend die Möglichkeit, die närrische Zeit zu feiern.

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