Gemeinsam für mehr (digitale) MINT-Bildung. Foto: Rudi Merkl, Region Mainfranken GmbH
Gemeinsam für mehr (digitale) MINT-Bildung. Foto: Rudi Merkl, Region Mainfranken GmbH

Raus aus der Komfortzone

Neugierde wecken, für MINT begeistern, Impulse setzen, Talente entdecken und fördern – dafür steht das von Region Mainfranken GmbH initiierte Netzwerk der MINT-Region Mainfranken. Gerade das Wissen rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik eröffnet jungen Menschen individuelle Zukunftschancen und ist gleichzeitig eine wichtige Ressource für Innovationen. MINT-Bildungsförderung ist somit ein wichtiger Faktor für die Sicherung der Zukunftsfähigkeit unseres Innovationsstandorts Mainfranken.

3. MINT-Tag Mainfranken

Umso wichtiger ist es, bei Schülerinnen und Schülern den Forschergeist zu wecken und sie für diese Fächer zu begeistern. Schulen und Lehrkräften kommt hier eine Schlüsselrolle zu. Beim 3. MINT-Tag Mainfranken konnte das Netzwerk der MINT-Region Mainfranken und Schulleiter Kurt Haßfurter über 100 Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte aus ganz Mainfranken in der Jakob-Preh-Schule in Bad Neustadt begrüßen.

„Der heutige 3. MINT-Tag Mainfranken bringt wieder die regionalen Akteure miteinander ins Gespräch, setzt Impulse und etabliert die Zusammenarbeit, die wir weiter ausbauen möchten.“, betonte Theresia Oettle-Schnell, Projektleiterin in der Region Mainfranken GmbH, die gemeinsam mit Frau Anne Krämer das Netzwerk koordiniert.

MINT-Bildung in der digitalen Transformation

Neue Informations- und Kommunikationstechnologien verändern grundlegend und mit hoher Geschwindigkeit die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren, lernen, arbeiten und leben. Der digitale Wandel erstreckt sich inzwischen über alle Lebensbereiche. Dies gilt besonders für das Bildungssystem.

Als bisher einzige bayerische Schule wurde jüngst die Gregor-von-Scherr-Realschule mit dem Prädikat „MINT freundliche DIGITALE Schule“ ausgezeichnet. Diana Schmidberger, Direktorin der Realschule aus Neunburg vorm Wald, stellte das beeindruckende Gesamtkonzept und die erfolgreichen Einzelprojekte ihrer Schule vor und gab den Anwesenden zum Abschluss eine wichtige Botschaft mit auf den Weg: „Bewussten Perspektivenwechsel wagen und Mut haben, neue Konzepte umzusetzen sind zentrale Erfolgskriterien – dafür muss man gegebenenfalls auch raus aus der Komfortzone.“

Reger Austausch in der Fachausstellung der mainfränkischen MINT-Anbieter. Foto: Rudi Merkl, Region Mainfranken GmbH

Reger Austausch in der Fachausstellung der mainfränkischen MINT-Anbieter. Foto: Rudi Merkl, Region Mainfranken GmbH

Wie die Umsetzung in Bayern aussieht und welche Perspektiven sich für die mainfränkischen Schulen ergeben, berichteten Dr. Roland Baumann, medienpädagogisch-informationstechnischer Berater (MIB) für Gymnasien in Unterfranken und Gunnar Leuner, zuständig für die Schulentwicklung am Gymnasium Veitshöchheim. Als sogenanntes Tandem-Schulungsteam für digitale Schulentwicklungsprozesse informierten sie über Strategien und Werkzeuge sowie über Fördermöglichkeiten für die entsprechende Ausstattung der Schulen.

Anregungen für den pädagogischen Alltag

Die Anwesenden erhielten zudem Einblicke in die vielfältige MINT-Angebotslandschaft und ließen sich in Workshops praktische Anregungen geben, um noch mehr Kinder und Jugendliche für MINT-Themen in Schule und Kindergarten zu begeistern. Zudem bot eine Fachausstellung der MINT-Anbieter die Möglichkeit für einen vertiefenden Austausch und zum Netzwerken.
Weitere Informationen finden Sie unter www.mainfranken.org/mint-region.

Die Region Mainfranken GmbH – Hintergründe

Als Standortagentur der sieben mainfränkischen Landkreise, der beiden kreisfreien Städte Würzburg und Schwein-furt sowie der Wirtschaftskammern bündelt die Region Mainfranken GmbH die regionalen Kräfte in Politik, Wissen-schaft und Wirtschaft zur Positionierung Mainfrankens im nationalen und internationalen Standortwettbewerb. Durch zielorientiertes Standortmarketing wird Mainfranken für potenzielle Fachkräfte, Investoren und Interessenten sichtbar.
Gesellschafter der Region Mainfranken GmbH sind neben den beiden kreisfreien Städten Würzburg und Schweinfurt die Landkreise Bad Kissingen, Haßberge, Kitzingen, Main‐Spessart, Rhön‐Grabfeld, Schweinfurt und Würzburg sowie die IHK‐Würzburg‐Schweinfurt und die Handwerkskammer für Unterfranken.

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