Als Zeichen gegen die Todesstrafe leuchtet die Festung grün. Foto: Pascal Höfig
Als Zeichen gegen die Todesstrafe leuchtet die Festung grün. Foto: Pascal Höfig

Grüne Festung als Zeichen gegen die Todesstrafe

Jedes Jahr am 30. November erstrahlt die Festung Marienberg in Würzburg in grünem Licht. Grund dafür ist, dass die Stadt ein Zeichen gegen die Todesstrafe setzen möchte. Um auf dieses ernste Thema aufmerksam zu machen beteiligt sich Würzburg auch 2017 an der weltweiten Aktion „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“.

Viele deutsche Städte dabei

Allein in Deutschland haben in den vergangenen Jahren fast 200 Städte, darunter zum Beispiel Berlin, Hamburg oder Köln, an der Aktion teilgenommen und symbolisieren durch die Beleuchtung einer charakteristischen Sehenswürdigkeit der Stadt ihre Solidarität. Weltweit beteiligen sich nach Angaben der Veranstalter mehr als 2.000 Städte in 100 Ländern an dem Tag gegen die Todesstrafe. So leuchtet beispielsweise auch das Kolosseum jährlich grün. Überall auf der Welt zeigen Menschen ihre Verbundenheit mit der Idee der italienischen Gemeinschaft Sant’Egidio, die Todesstrafe abzuschaffen. Seit dem 30. November 2002 führt sie den Welttag gegen die Todesstrafe durch.

Dieses Datum ist dem Jahrestag des 30. November 1786 gewidmet, an dem das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Todesstrafe und Folter abgeschafft hat.

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