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Die Polizei auf dem Weihnachtsmarkt in Würzburg. Symbolfoto: Pascal Höfig
Die Polizei auf dem Weihnachtsmarkt in Würzburg. Symbolfoto: Pascal Höfig

Sicherheitskonzept für den Weihnachtsmarkt

Am 1. Dezember ist es endlich soweit: Der Würzburger Weihnachtsmarkt öffnet seine Türen und lädt zu Glühwein und Leckereien ein. Aber nicht zuletzt aufgrund des Anschlages auf den Berliner Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr besteht bei vielen ein mulmiges Gefühl und Unsicherheiten machen sich breit. Wir haben bei der Polizei Unterfranken und der Stadt Würzburg nachgefragt, wie die Sicherheitsvorkehrungen auf dem Untern und Oberen Markt, sowie in Spiegel- und Eichhornstraße in diesem Jahr aussehen.

Keine Hinweise auf Gefährdung

Auch in diesem Jahr arbeiten die Würzburger Polizei und die Stadt Würzburg eng zusammen, um die Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Wie bereits in der Vergangenheit wurde auch in diesem Jahr die aktuelle Sicherheitslage in Abstimmung mit den örtlichen Sicherheitsbehörden, der Feuerwehr und dem Rettungsdienst neu bewertet und entsprechende Maßnahmen darauf abgestimmt.

Konkrete Hinweise auf eine Gefährdung des Weihnachtsmarktes oder einer anderen Veranstaltung in und um Würzburg gibt es laut Polizei derzeit nicht. Dennoch wird die Sicherheitslage ständig neu geprüft und entsprechend der Lage auch sofort angepasst. Die Polizei sieht sich auf mögliche Einsatzlagen gut vorbereitet und ist besonders sensibilisiert.

Polizei gut vorbereitet

„Wir haben größtes Verständnis dafür, dass so mancher, z.B. beim Gedanken an einen Weihnachtsmarktbesuch, noch die Bilder vom Breitscheidplatz in Berlin im letzten Jahr vor Augen hat und sich Gedanken und auch Sorgen macht.

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Dazu können wir unseren Bürgern als Unterfränkische Polizei versichern, dass wir zur Beurteilung der aktuellen Sicherheitslage ständig in engem Kontakt mit den anderen Sicherheitsbehörden stehen und unverzüglich reagieren. Die Beamten vor Ort sind durch Einsatztrainings entsprechend geschult und auch ausgerüstet.

Wir werden stets alles Menschenmögliche tun, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.“, versichert Polizeisprecherin Kathrin Thamm.

Keine Scheu vor 110

„Besonders wichtig ist uns weiterhin, dass die Bürgerinnen und Bürger keine Scheu haben, sich jederzeit und sofort über Notruf 110 an uns zu wenden, wenn sie Auffälligkeiten feststellen.

Dabei sind uns Mitteilungen, z.B. über verdächtige Personen oder Fahrzeuge, sowie verdächtige Gegenstände besonders wichtig. Aber auch sonstige verdächtige Beobachtungen sollten jederzeit an uns gemeldet werden. Damit kann jedermann aktiv zur Sicherheit beitragen.“, so Polizeisprecherin Kathrin Thamm.

Gute Zusammenarbeit

Von Seiten der Stadt Würzburg heißt es, dass sich die enge Zusammenarbeit von Polizei, Sicherheitsdiensten und Stadt bewährt hat und auch in diesem Jahr fortgeführt wird. „Polizei, Kommunaler Ordnungsdienst, Bayerische Sicherheitswacht und Polizei werden wieder vermehrte Präsenz am Weihnachtsmarkt zeigen“, so ein Sprecher der Stadt. Ständige Betonpoller werden aber nicht installiert.

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