Mensa der Universität am Hubland. Foto: Pascal Höfig
Mensa der Universität am Hubland. Foto: Pascal Höfig

Stammzelltypisierungsaktion in der Hubland-Mensa

„Gemeinsam Leben schenken“ – so lautet das Motto der Stammzellentypisierungsaktion am 29. November in der Hubland-Mensa der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU).

Stammzelltransplantation

Viele Patienten mit Leukämie oder ähnlichen Erkrankungen sind auf eine Stammzelltransplantation angewiesen. Für eine solche Transplantation müssen jedoch bestimmte Gewebemerkmale (HLA) zwischen Patient und Spender nahezu vollständig übereinstimmen.

Patienten warten auf Spender

Obwohl derzeit fast 32 Millionen Menschen als potentielle Spender registriert sind, warten immer noch ca. 20% der Patienten vergeblich auf einen Spender. Daher ist es so wichtig, dass sich noch viele weitere Menschen registrieren und typisieren lassen. Nur dann haben auch diese Patienten eine Chance auf Heilung.

Kleiner Stich, große Wirkung

Ziel der Stammzellentypisierungsaktion ist es, möglichst viele Kommilitonen und Mitarbeiter der Uni dazu zu bewegen, sich am Mittwoch, 29. November, als potenzielle Stammzellspender registrieren zu lassen. Nur so ist es möglich, auch den Patienten zu helfen, für die bisher kein geeigneter Stammzellspender gefunden werden konnte.

Organisatoren

Die Aktion wird von Würzburger Studenten zusammen mit dem Verein „Unterwegs gegen Krebs“ sowie dem Verein „Hilfe für Anja“ und dem NETZWERK HOFFNUNG, der Stammzellspenderdatei des Universitätsklinikums, organisiert.

Kommt vorbei!

Zwischen 10 Uhr und 15 Uhr können sich alle Menschen zwischen 18 und 55 Jahren informieren und dann etwa zehn Milliliter Blut für die Typisierung abnehmen lassen – ein kleiner Stich als möglicherweise sehr große Hilfe.

Kontakt

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Universität Würzburg.

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