Ein Beamter der Bundespolizei Würzburg im Bahnhof. Symbolfoto: Pascal Höfig
Ein Beamter der Bundespolizei Würzburg im Bahnhof. Symbolfoto: Pascal Höfig

Rollkoffer verursacht Polizeieinsatz

Ein im Zug vergessener Rollkoffer hat gestern Nachmittag, 14. November, einen Polizeieinsatz im Hauptbahnhof Würzburg ausgelöst. Wie sich herausstellte, ging von dem Reisegepäck keine Gefahr aus, weswegen die Einsatzmaßnahmen zügig beendet werden konnte.

Verdächtiges Gepäckstück

Die Deutsche Bahn informierte die Bundespolizei gestern Nachmittag über ein verdächtiges Gepäckstück in einem von Erfurt nach Würzburg fahrenden Regionalexpress. Es handelte sich dabei um einen schwarzen Rollkoffer, der keinem Reisenden zuzuordnen war. Einem aufmerksamen Bahnmitarbeiter war dies aufgefallen.

Sprengstoffspürhund im Einsatz

Bei Ankunft des Zuges in Würzburg gegen 16 Uhr erwarteten mehrere Bundespolizisten den Zug und nahmen sich dem Gepäckstück an. Um jegliche Gefahr ausschließen zu können, setzte die Bundespolizei einen Sprengstoffspürhund sowie eine Endoskop-Kamera ein. Im Anschluss konnte der Koffer geöffnet werden. Darin befanden sich nur Reiseutensilien sowie ein Hinweis auf den Besitzer. Es handelte sich um einen in Nordrhein-Westfalen lebenden 21-Jährigen. Dieser hatte den Zug bereits vor der bayerischen Landesgrenze verlassen und dabei seinen Koffer im Zug vergessen.

Während des Einsatzes mussten Teile eines Bahnsteigs am Hauptbahnhof Würzburg vorübergehend abgesperrt werden. Es kam dadurch jedoch nicht zu Behinderungen im Bahnverkehr.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizei Würzburg.

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