Die beiden Berliner Musiker von SDP versetzten die Massen in Ekstase - Foto: Frederik Löblein.
Die beiden Berliner Musiker von SDP versetzten die Massen in Ekstase - Foto: Frederik Löblein.

SDP bringen s.Oliver Arena zum Beben

Hinter der Stonedeafproduction, besser bekannt unter dem Kürzel SDP, stecken die beiden Berliner Musiker Vincent Stein und Dag-Alexis Kopplin. Gemeinsam bilden die beiden Spandauer ein Musikduo, das sich so gar nicht auf ein einzelnes Genre festlegen lassen will.

Bereits Anfang Juli 2016 war SDP in hiesigen Gefilden zu Gast, als sie in der „Coolsten Gemeinde Mainfrankens“ Altertheim bei einem gratis Open Air Konzert ihre Duftmarke hinterließen.

"Die bunte Seite der Macht" heißt die aktuelle Tour von SDP - Foto: Frederik Löblein.

„Die bunte Seite der Macht“ heißt die aktuelle Tour von SDP – Foto: Frederik Löblein.

Zehntes Album

Am 10. März 2017 veröffentlichten SDP ihr neues Album „Die bunte Seite der Macht“, das auf Anhieb Platz 2 der deutschen Album-Charts erreichte. Zum Auftakt der gleichnamigen Tour besuchte das Duo am gestrigen Abend unsere schöne Domstadt. Nachdem sich die Posthalle als ursprünglich geplante Location rasch als viel zu klein erwiesen hatte, wurde das Konzert in die größere s.Oliver Arena hoch verlegt. Auch diese war mit 5.000 Zuschauern restlos ausverkauft.

5.000 Zuschauer sahen das Konzert in der ausverkauften s.Oliver Arena - Foto: Frederik Löblein.

5.000 Zuschauer sahen das Konzert in der ausverkauften s.Oliver Arena – Foto: Frederik Löblein.

Fans stürmen Arena

Direkt nach dem Gang durch die Sicherheitsschleuse stürmten die Fans den Innenraum der Arena um sich die besten Plätze in vorderster Reihe zu sichern. Der Platz auf dem sonst die Bundesliga Basketballer von s.Oliver Würzburg und auch die Zweitliga Handballer der Rimparer Wölfe um Punkte und Siege kämpfen, füllte sich rasch und auch die Sitzplätze auf der Tribüne waren schnell besetzt.

Stimmungsvoller Opener

Als Support hatte SDP den Bielefelder Rapper Timi Hendrix mitgebracht, der mit seinem ersten Studioalbum „2 Zimmer, Küche, Bong“ im Jahr 2015 bis auf Platz sieben der deutschen Albumcharts geklettert war.

Tour Support von SDP: Timi Hendrix - Foto: Frederik Löblein.

Tour Support von SDP: Timi Hendrix – Foto: Frederik Löblein.

Nach ca. 30 Minuten verabschiedete sich Timi Hendrix dann vom Würzburger Publikum und machte die Bühne frei für den Headliner des Abends: SDP!

SDP in da House!

Mit einer Lichtshow, Gekreische und unter tosendem Applaus der Fans betrat das Berliner Duo zu den Klängen von „Leider wieder da!“ die Bühne. Das zum größten Teil noch recht Junge Publikum zeigte sich vom ersten bis zum letzten Song des Abends textsicher. Der Schweiß floß bei der Stonedeafproduction in Strömen. Kein Wunder, hüpften die beiden 34-jährigen Musiker, bis auf die wenigen Balladen, die komplette Show über von einer Seite der Bühne zur anderen.

Die eine Hälfte von SDP: Vincent Stein - Foto: Frederik Löblein.

Die eine Hälfte von SDP: Vincent Stein – Foto: Frederik Löblein.

Bullen, Schweine & Co.

Zur Setlist von SDP gehörten am gestrigen Abend neben Songs aus dem aktuellen Album wie beispielsweise „Ja Ja aka. LMAA“, „Zeit verschwenden“ und „Bullen, Schweine“ und allen voran dem derzeitigen Chart Hit „So schön kaputt“, natürlich auch altbekannte Ohrwürmer wie „Die Nacht von Freitag auf Montag“ und „Ich will nur dass Du weißt“.

Egal welchen Song die beiden Berliner auch zum Besten gaben, das Würzburger Publikum zeigte sich hellauf begeistert und ausgelassen durch die Gegend springend, johlend und tanzend.

Die andere Hälfte von SDP ist Dag-Alexis Kopplin - Foto: Frederik Löblein.

Die andere Hälfte von SDP ist Dag-Alexis Kopplin – Foto: Frederik Löblein.

Feuersalven & Pyrotechnik

Die selbsternannte „Bekannteste Unbekannte Band der Welt“ wußte die Zuschauer zu jedem Zeitpunkt ihres Auftrittes zu begeistern. Neben den Songs stimmte auch das Rahmenprogramm des Konzertes. Feuersalven, Pyrotechnik und diverse Gegenstände (z.B. riesige Strandbälle, eine Gummipuppe und eine T-Shirt Kanone), passend zum jeweiligen Song, brachten die „Turnhölle“ so richtig zum beben und vor allem kochen.

Das Duo samt seiner vier Begleitmusiker dürfte an diesem Abend wirklich jeden einzelnen Konzertgänger bis in die letzte Haarspitze begeistert haben. Wiederholung mehr als erwünscht!

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