Eine glimmende Zigarette. Symbolbild: Pascal Höfig
Eine glimmende Zigarette. Symbolbild: Pascal Höfig

Zigarette im Gesicht ausgedrückt: Streit in Zug eskaliert

WÜRZBURG. Am Sonntagmorgen (22. Oktober) sind zwei junge Männer in einem Regionalexpress zwischen Würzburg und Himmelstadt von noch unbekannten Tätern angriffen und verletzt worden. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet um sachdienliche Hinweise.

Gefährliche Körperverletzung im Regionalexpress

Zwei junge Männer im Alter von 18 und 20 Jahren stiegen am Sonntagmorgen um 05:15 Uhr am Würzburger Hauptbahnhof in einen in Richtung Gemünden am Main fahrenden Regionalexpress ein. Im Zug trafen die beiden Freunde auf eine fünfköpfige Personengruppe, bestehend aus drei Männern und zwei Frauen.

Beamter der Bundespolizei Würzburg am Hauptbahnhof Würzburg. Symbolfoto: Pascal Höfig

Beamter der Bundespolizei Würzburg am Hauptbahnhof Würzburg. Symbolfoto: Pascal Höfig

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen entstand aus einer Nichtigkeit heraus ein Streit zwischen den Gruppen, in dessen Verlauf einer der noch Unbekannten dem 18-Jährigen eine glimmende Zigarette in das Gesicht drückte. Der junge Mann erlitt dadurch eine Verbrennung direkt unterhalb des rechten Auges und hatte riesiges Glück, dass sein Auge nicht getroffen wurde.

Seinem 20-jährigen Freund erging es nicht viel besser. Er wurde durch einen noch unbekannten Täter mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen und dadurch leicht verletzt.

Zeugen gesucht

Die aus dem Landkreis Main-Spessart stammenden Männer wandten sich nach dem Vorfall hilfesuchend an das Zugpersonal, welches die Bundespolizei alarmierte. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach der fünfköpfigen Personengruppe in Karlstadt, wo der Zug vorerst stoppte, sowie an den Zwischenhalten des Zuges blieb erfolglos.

Die Bundespolizei ermittelt aufgrund des Vorfalls wegen gefährlicher Körperverletzung. Sachdienliche Hinweise über die Tat und die noch unbekannten Täter werden unter 0931 / 322590 entgegen genommen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizei Würzburg.

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